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uniVersa punktet in der Krise: Eigenkapital- und RfB-Zuführung auf Rekordniveau

(openPR) Die uniVersa Versicherungen konnten im vergangenen Geschäftsjahr trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ihre Beitragseinnahmen um 3,8 Prozent auf 593,6 Millionen Euro steigern sowie Eigenkapital- und RfB-Zuführung auf Rekordniveau anheben.



Vorstandsvorsitzender Gerhard Glatz zeigte sich mit dem Gesamtergebnis sehr zufrieden. So konnte die uniVersa ihr Geschäftsergebnis nach Steuern um 8 Prozent auf 74 Millionen Euro steigern. Profitiert haben davon in erster Linie die versicherten Mitglieder, die sich über eine Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) von 60,8 Millionen Euro freuen konnten. Ebenso wurde das Eigenkapital zur Stärkung der Solvabilität auf 138,6 Millionen Euro (Vorjahr: 126,1) erneut aufgestockt. Als Erfolgsmodell sieht Glatz nach wie vor die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der uniVersa Gesellschaften, die mit der uniVersa Krankenversicherung als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ihren Ursprung in der 1843 gegründeten und damit ältesten privaten Krankenversicherung in Deutschland haben.

Keine Griechenland-Anleihen
Die Kapitalanlagen betrugen zum 31.12.2009 insgesamt 3.469,5 Millionen Euro und wuchsen zum Vorjahr um 4,9 Prozent. Bewährt hat sich in der Finanz- und Wirtschaftskrise die bewusst konservative Anlagepolitik der uniVersa, durch die erneut stabile Ergebnisse erwirtschaftet werden konnten. „Wir haben keine griechischen Anleihen in unserem Portfolio, sondern auf deutsche Staatstitel mit höchster Bonität und langen Laufzeiten sowie verstärkt auf inflationssichere Immobilien und erstrangige Hypothekendarlehen gesetzt“, berichtet Glatz. Er hob hervor, dass die uniVersa Versicherungen, anders als einige Mitbewerber, erneut die Bilanzierungshilfe des Paragraphen 341 b Handelsgesetzbuch (HGB) nicht in Anspruch nehmen und keine stillen Lasten in der Bilanz ausweisen mussten. Auch die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geforderten Stresstest-Szenarien konnten über alle Unternehmen nicht nur bestanden, sondern weit übererfüllt werden.

Kranken wächst überdurchschnittlich
Die uniVersa Krankenversicherung a.G. konnte im vergangenen Jahr erneut überdurchschnittlich zulegen und ihre Bruttobeitragseinnahmen um 5,3 Prozent (Markt: 3,8) auf 466,6 Millionen Euro steigern. Auch hier trug das gute Geschäftsergebnis dazu bei, dass die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB), die den versicherten Mitgliedern zugutekommt, auf den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte von 43,8 Millionen Euro (Vorjahr: 34,4) gesteigert werden konnte. Ebenso das Eigenkapital zur langfristigen Sicherung von Ansprüchen, das auf 95,9 Millionen Euro (Vorjahr: 85,9) anstieg. Von der Bundesregierung und der versprochenen Lockerung des Übertrittrechts zur privaten Krankenversicherung verspricht sich Glatz im laufenden Jahr noch günstige Wachstumschancen für die zukunftssichere und schuldenfreie PKV-Vollversicherung. Auf besonders hohe Nachfrage stößt der erst Anfang des Jahres neu eingeführte Zahnzusatztarif, der unkompliziert ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden kann. „Bei unabhängigen Vergleichen konnten wir bereits einige hervorragende Bewertungsergebnisse erzielen, und mit rund 3.000 verkauften Policen in nur kurzer Zeit können sich auch die Absatzzahlen sehen lassen“, so der Vorstandsvorsitzende.

Hohe Ablaufleistungen an Kunden in der Leben
Einen leichten Rückgang der Beitragseinnahmen von 100 auf 98,9 Millionen Euro musste die uniVersa Lebensversicherung a.G. verkraften. „Unser gutes Neugeschäft reichte leider nicht ganz aus, um die hohen Abläufe, die wir als einer der ältesten Lebensversicherer zwangsläufig haben, auszugleichen“, so Glatz. Bewusst habe man auf kurzfristige Kompensationsgeschäfte über Einmalbeiträge zulasten des Bestandes verzichtet, die zuletzt stark in die Kritik geraten sind. Zufrieden zeigte sich Glatz mit dem Geschäftsergebnis nach Steuern, das bei 17,4 Millionen Euro lag und die erwirtschaftete Nettoverzinsung auf Kapitalanlagen, die im Dreijahresschnitt mit 4,2 Prozent weiter über dem Branchendurchschnitt liegt. Von der Erhöhung der Freibeträge zur geschützten Altersvorsorge erwartet die uniVersa positive Wachstumseffekte. Ebenso bei abgeltungsteuerfreien Alternativen, wie der fondsgebundenen Rentenversicherung und der staatlich geförderten Riester- und Rüruprente.

Günstiger Schadenverlauf in der Allgemeinen
Die uniVersa Allgemeine Versicherung AG konnte im vergangenen Jahr einen günstigen Schadenverlauf verzeichnen und blieb in der Schaden- und Unfallversicherung vor größeren Schäden verschont. Die Combined Ratio, das Verhältnis von Aufwendungen für Versicherungsbetrieb und Versicherungsleistungen zu den Beitragseinnahmen, lag bei 83,9 Prozent und damit unter dem Branchendurchschnitt. Dies führte trotz leicht rückläufiger Beitragseinnahmen zu einem positiven Geschäftsergebnis nach Steuern von 2,8 Millionen Euro und einer Aufstockung des Eigenkapitals von 13,2 auf 16 Millionen Euro. Die uniVersa gehört nach der Einführung eines neuen Wohngebäudetarifes zu den wenigen Anbietern, die sowohl in der Hausrat-, Wohngebäude- als auch Kfz-Versicherung grobe Fahrlässigkeit mitversichern. „Hier kommt es ohne den Zusatz im Schadensfall häufig zu langwierigen Streitigkeiten mit Versicherten, die wir damit vermeiden wollen“, erklärt Glatz. Insbesondere von den Produktneuerungen in der Unfallversicherung und des Kindervorsorgekonzeptes „Tip-Top Tabaluga“, erwartet er sich im laufenden Geschäftsjahr steigende Absatzzahlen.

Wachsende Beliebtheit im Vertrieb
Ende 2009 waren für die uniVersa im Außendienst 676 und im Innendienst 765 Mitarbeiter tätig. Die Zahl der Auszubildenden erhöhte sich von 44 auf 54. Ebenso konnte die Zahl an unabhängigen Vertriebspartnern, mit denen die uniVersa erfolgreich zusammenarbeitet, auf 6.242 (Vorjahr: 5.174) gesteigert werden. Im Maklermarkt gehört die uniVersa weiter zu den beliebtesten Versicherern, wie aktuelle Auszeichnungen beim Charta-Qualitätsbarometer 2010 oder dem MLP-Service-Award belegen. Mit einem neuen VIP-Service und einem damit verbundenen Direktkontakt der Vertriebspartner zu erfahrenen Risiko- und Bestandsmanagern in der Hauptverwaltung wird die uniVersa ihre Marktposition im Vermittlermarkt weiter festigen und ausbauen.

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