(openPR) Hunde können von physiotherapeutischen Maßnahmen genauso profitieren wie unsereins- sofern sie professionell behandelt werden. Jochen Woßlick und seine Frau Sabine Woßlick sind Pioniere dieses Fachgebiets. Seit 9 Jahren bilden sie Hundephysiotherapeuten aus und behandeln Vierbeiner in der eigenen Praxis.
Streng genommen heißt der Begründer der Hundephysiotherapie „Arno“. Als dem Hirtenhund vor 15 Jahren vom Tierarzt eine leichte Hüftdysplasie attestiert wurde, überlegten seine Halter nicht lange. Schließlich sind Jochen und Sabine Woßlick von Beruf Humanphysiotherapeuten. Sie massierten Arno regelmäßig und führten verschieden krankengymnastische Techniken durch. Elf Jahre blieb Arno trotz seiner Hüftdysplasie gut in Form, bevor er wegen einer anderen Krankheit Abschied nahm. Der Grundstein für die Hundephysiotherapie jedoch war gelegt. Zunächst kamen Freunde zu Woßlicks, um ihren kranken Vierbeiner behandeln zu lassen, dann zunehmend auch fremde Hundehalter- alle mit dem Ziel, ihren Schützlingen helfen zu lassen.
1999 gründeten die Woßlicks mit Gleichgesinnten den „1. Verband für Tierphysiotherapie“ und begannen, Therapeuten für „Hundekrankengymnastik nach Woßlick“ auszubilden. Im Jahr 2002 schließlich eröffneten sie ein neues Hunde- und Schulungszentrum und erfüllten sich einen Traum. Zwar arbeitet das Ehepaar auch heute noch im Bereich Humanphysiotherapie. Doch hauptberuflich kümmern sich die beiden um Hunde.
Massage, Lasertherapie, Wassergymnastik
Und da gibt es genug zu tun, wie Jochen Woßlick erläutert. „Orthopädische Erkrankungen, Muskelverletzungen oder auch die Reha nach Operationen- der Einsatzbereich ist groß.“ Von der Bandscheibenverletzung bis hin zur Arthrose können Hunde an unzähligen Beschwerden und Erkrankungen leiden, die auch wir Menschen haben. Zwar sind nicht alle therapeutischen Maßnahmen aus dem Humanbereich übertragbar. So kann beispielsweise bei Hunden keine Bindegewebsmassage durchgeführt werden, weil sie über den Körper verteilt keine Schweißdrüsen haben. Doch viele andere Methoden wie Massagen, Wärme- und Kälteanwendungen, Elektro- und Lasertherapie oder auch Wassergymnastik ermöglichen es, bei Vierbeinern Schmerzen zu lindern oder sogar zu nehmen, die Gelenkbeweglichkeit zu fördern und die Muskulatur zu stärken.
Viele weitere Informationen rund um das Thema Hundephysiotherapie und über die Ausbildung zum Hundephysiotherapeuten (w/m) finden Sie auch auf der Webseite www.Hundekrankengymnastik.de.









