(openPR) Geschäftsideen im Wettbewerb
FSE micro drones gewinnt mit Mini-Aufklärungshubschrauber den VentureLounge-Award „Mikrosystemtechnik 2005“
Hannover, 15.04.2005 - Er leitet das jüngste „Unternehmen“, dass je den exklusiven Businessplan-Wettbewerb „VentureLounge“ gewonnen hat: Dr. Michael Groß (50) wird seine Firma FSE micro drones erst im Sommer 2005 gründen. Dennoch überzeugte der Göttinger die sechsköpfige Jury aus Finanz- und Branchenexperten durch eine mitreißende Präsentation des von ihm mit Partnern entwickelten, nur 1,8 Kilogramm schweren Mini-Aufklärungshubschraubers. Neben der Einzigartigkeit des Produktes vergaben die Juroren vor allem für das Geschäftsmodell, die Attraktivität des Marktes und die Qualität des Managements Bestnoten. Georg Henze, Finanzberater beim VentureLounge-Sponsor NBank, Hannover, war jedoch nicht nur vom Sieger begeistert: „Alle acht Geschäftsideen, die wir heute Abend gesehen haben, repräsentierten erstklassige Ingenieursleistungen und bestätigten auf beeindruckende Weise die Innovationskraft deutscher Unternehmen.“ Die VentureLounge war eingebettet in die Industrieschau Hannover Messe.
Militärische Auseinandersetzungen wie der Irakkrieg und die Bekämpfung des internationalen Terrorismus bescheren dem Markt für Sicherheitslösungen einen ungeahnten Boom. Allein der Markt für unbemannte Aufklärungsfluggeräte, sogenannte Drohnen erreicht 2005 ein Volumen von rund fünf Milliarden US-Dollar; Tendenz stark steigend. Mit seinem „Spyder-XT“ getauften Minihubschrauber, dessen Bauch mit hochsensibler Technik - von der Minikamera bis zum Ortungssystem - vollgestopft ist, adressiert Michael Groß eine Nische in diesem Wachstumsmarkt. „Es gibt bisher kein Fluggerät, das so klein, leicht, flexibel und kostengünstig ist wie der Spyder-XT“, beschreibt Groß die Wettbewerbsvorteile seiner Lösung. Er hat bereits mehrere Prototypen in Handarbeit hergestellt und verkauft. „Vor allem Militärs zeigen großes Interesse an meiner Lösung“, sagt Groß. Aber auch der Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, will den Minihubschrauber als fliegende Überwachungskamera beim Gebäude- und Anlagenschutz einsetzen. „Es gibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für unseren fast geräuschlosen und auf Aktenkofferformat zerlegbaren Spyder-XT“, beschreibt Erfinder Groß das Marktpotential. Sein Ziel: Bis 2008 internationaler Marktführer für Mikro-Drohnen zu werden. Um das zu erreichen, benötigt er in den nächsten zwei Jahren knapp drei Millionen Euro zusätzliches Kapital, vor allem, um von dem jetzigen Prototypen zu einem Seriengerät zu kommen und eine eigene Fertigung aufzubauen. Die Chancen scheinen nicht schlecht zu stehen: Die anwesenden Investoren tauschen nach der Preisverleihung jedenfalls ihre Visitenkarten mit Michael Groß.
Businessplan-Wettbewerbe wie die VentureLounge kosten die teilnehmenden Unternehmer Zeit und Geld. Stellt sich also die Frage, welchen Nutzen ein Gründer von der Teilnahme hat. Dr. Gottfried Neuhaus, Geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger Venture Capital-Gesellschaft Dr. Neuhaus Techno Nord und Mitinitiator der VentureLounge-Veranstaltungsreihe, hat dazu eine klare Meinung: „Wir scannen regelmäßig die Meldungen über Businessplan-Wettbewerbe. Unternehmen, die es dabei aufs Siegertreppchen schaffen, sind für uns heiße Kandidaten, mit denen wir umgehend Kontakt aufnehmen.“ Mitveranstalter Michael Moritz, Geschäftsführender Gesellschafter des Hamburger Corporate Finance-Beraters CatCap, unterstützt diese These: „Die Stärke der VentureLounge liegt in der erfolgreichen Vermittlung von Unternehmen mit hervorragenden Geschäftsideen an Kapitalgeber.“
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