(openPR) ?Christoph Sauer (36) tanzt auf vielen Hochzeiten. Von Berufs wegen: Als "Marry Man" traut er Brautpaare, die in der Kirche nicht heiraten wollen oder können, sich aber dennoch in einer feierlichen Zeremonie abseits des Standesamtes das Ja-Wort geben wollen.
?„Die Idee zum 'Marry Man' kam mir während eines Aufenthaltes in den USA, wo ich Trauzeuge für einen Freund war“, berichtet Christoph Sauer. „Statt in einer Kirche zelebrierte eine Festrednerin die Trauung in einem Park unter freiem Himmel. Mit allem, was dazugehört: Eheversprechen, Ringtausch, romantischer Musik - allerdings ohne kirchlichen Bezug.“
So etwas könnte doch auch hierzulande funktionieren, dachte sich Sauer, arbeitete flugs ein Konzept aus, gab dem Kind einen Namen – und geboren war der "Marry Man".? ?Manchmal gibt es noch Erklärungsbedarf: „Auf meiner ersten Hochzeitsmesse bin ich von einer älteren Dame angesprochen worden, ob ich mich hier für eine Junggesellen-Auktion zur Verfügung stelle“, erinnert sich Sauer schmunzelnd. „Da musste ich sie darauf hinweisen, dass ich nicht auf Partnersuche bin, sondern anderen Paaren helfen möchte, ihre Trauung zu gestalten.“?
?In Berlin hat sich Christoph Sauer inzwischen prima eingelebt. „Ich bin schon richtig verliebt in die Stadt“, schwärmt Sauer, „auf Konzerten und anderen Events kann man schnell Kontakte knüpfen, in der Region gibt es zudem tolle Hochzeitsschlösser. Und wenn ich meine Hochzeitsreden fertig geschrieben habe, bin ich am liebsten mit dem Rad im Grunewald unterwegs.“??
Nur nicht an Samstagen. Denn da ist der "Marry Man" im Dienst. Unterwegs zu glücklichen Brautpaaren.













