(openPR) Französische Textilunternehmen und Designer stellen vom 14. bis 16. September in Brüssel die Trends 2011 vor.
Die auf der Fachmesse MoOD-Indigo-Expofil vorgestellten neuen Trends im Bereich der Innenausstattung setzen auf Details, Mischungen und die Magie der Farben, aber auch auf neue Texturen und Proportionen. Mit der Rückkehr des Designers François Bournaud und der Teilnahme von vier Neuzugängen, der Weberei Charles Lapierre und den Designern B. Studio, Les petites souris und Sonnez sans frappez, präsentieren die Teilnehmer eine Vielfalt an Kreationen. Die Angebotspalette erstreckt sich von Garnen über Dessins bis hin zu Vorhangs- und Möbelstoffen sowie Voiles. Begleitet werden die Aussteller von Espace Textile, einer Agentur für die Förderung von Industriebetrieben aus der Textilindustrie.
Unter dem Motto „French Savoir Faire“ lassen sich vier Trends erkennen: Der Stand „FancyFactory“ ist ganz der Designerwelt gewidmet. Sie ist vom Stadtgefühl geprägt, solide, ausdrucksstark und grafisch mit kräftigen Farbkontrasten versehen. In ihr fließen industrieller Charme und Vintage-Fantasie zusammen. Geprägt wird dieser Trend durch dynamische und lebendige Farben, darunter Königsblau, grünliche Gelb- und leuchtende Rottöne. Die Textilien zeichnen sich durch eine robuste Basis mit feinen Abschlüssen aus (Chiné-Wolle, dickes Leinen, geometrische Jacquards und/oder 3D). Geometrische Motive und Vintage, optische Täuschungen, zweifarbige Streifen, Dessins oder Fotos mit leuchtenden Abstraktionen, finden sich in allen Kreationen wieder.
Der Stand „ArtyCountry“ versprüht den Charme der Belle Epoque. Er gleicht einer Welt für Bohemiens, die eine Mischung der Stile lieben. Hier spiegelt sich das Landleben. Flammende und schillernde Farben, darunter Pfifferling-Gelb, Chutney-Rotbraun, Farn-Grün, dekatierte Blautöne finden sich hier genauso wieder wie gewaschenes Leinen, gefärbter Tweed, gerippter Samt, Knittereffekte und exzentrische Patchworks. Unter dem Bloomsbury-Sortiment bieten die Unternehmen kundenspezifische Motive, wie große Blumen, Tiermotive und Fotoimpressionen aus alten Postkarten.
Der Stand „FusionFolk“ präsentiert sich multikulturell: kulturenübergreifende Motive wie afrikanische Boubous, gefärbte Ikat-Stoffe oder Hawaii-Blumen auf Textilien aus aller Welt (Leinen, Stickereien, gewaschene Textilien, Kelims, leichte Seidenstoffe), sind charakteristisch für diesen Trend, der durch fröhliche, fast neonfarbene Töne und handgemachte Farben abgerundet wird.
Auf dem Stand „Légères Impertinences“ kommt eine neue Eleganz zur Geltung, die mit ihrer Leichtigkeit beschwingt und sich mit Glamour gegen einen zu klassischen und ernsten Stil positioniert. Die Textilien überraschen durch versetzte Elemente, die Farben und Kontraste sind sanft (Pastelltöne zusammen mit Weiß, glänzendem Schwarz und Gold). Bearbeitete Organdys im Zusammenspiel mit Plissees sind hier ebenso vorzufinden wie Origamis, fließendes Satin, Perlmutt-Seide, Mikrofasern und gesteppter Samt. Kontrastfarben oder Faux-unis mit Mini-Figuren-Dessins, Sayneten und grazile Geometrien vollenden die Kreationen.
Am 14. und 15. September, 16 Uhr, findet eine Konferenz statt, die sich an interessierte Fachbesucher und Journalisten richtet. Die Referentin Agnès Elisabelar, Leiterin Internationale Märkte von Espace Textile, stellt dort die französischen Trends für das Jahr 2011 vor.













