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Kaufen fürs Klima

12.07.201012:13 UhrMode, Trends, Lifestyle

(openPR) Köln, 12. Juli 2010. Zweiter Kölner Carrotmob am 24. Juli 2010 bei der Bäckerei Schweitzer in Neu-Ehrenfeld: Alle Kölner sind aufgerufen, den Laden leerzukaufen, Spaß zu haben und damit die Umwelt zu schützen: Denn 100% des Umsatzes gehen direkt in den Klimaschutz.



Bei Bäckerei Schweitzer am Ehrenfeldgürtel 151 (Haltestelle Subbelrather Straße/Gürtel der Linien 5 und 13) erwartet die Kunden am Samstag, 24. Juli 2010 von 11 bis 14 Uhr ein ungewöhnliches Einkaufserlebnis: Im Rahmen des zweiten Kölner Carrotmobs gibt es ungewöhnliche Brot- und Kuchenkreationen, Livemusik und vor allem die Gewissheit, etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Die Idee des Carrotmobs ist ebenso einfach wie wirkungsvoll und hat sich bereits in zahlreichen Aktionen rund um den Globus bewährt: Der Carrotmob belohnt Geschäfte, die bereit sind, ihren Energiehaushalt zu verbessern, mit zusätzlichem Umsatz und Publicity. Über Facebook, Twitter & Co werden Kundenströme mobilisiert, die am Aktionstag für Rekordumsätze beim ausgewählten Laden sorgen. Der Inhaber hat sich im Vorfeld verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen dieses Tages in Energieeffizienzmaßnahmen in seinem Laden zu investieren, die sonst für ihn nicht finanzierbar wären. Bäcker Karl-Heinz Schweitzer will ganze 100% des Tagesumsatzes investieren.

Karl-Heinz Schweitzer: „Die Idee des Carrotmobs hat mich gleich überzeugt, deshalb habe ich sofort zugesagt, den gesamten Umsatz des Tages für den Klimaschutz zu investieren. Die klimafreundlichen Umbauten hatte ich schon lange ins Auge gefasst – aber eine Investition wie diese lässt sich nicht mal eben so umsetzen. Die Aktion gibt mir jetzt die Chance, das Thema anzupacken.“ Die Planung und Umsetzung der Maßnahmen wird von einem unabhängigen Energieberater begleitet und überprüft. Die co2online gGmbH hat zugesagt diese Unterstützung im Rahmen ihrer „Klima sucht Schutz“-Kampagne kostenfrei zu leisten.


Klimaschutz heißt auch: Überproduktion minimieren

Das Kölner Carrotmob-Team möchte mit der Aktion noch auf ein weiteres Thema aufmerksam machen, das in engem Zusammenhang mit dem Klimaschutz steht: auf die Vernichtung von Lebensmitteln, die nicht verkauft werden können. Für die Herstellung jedes einzelnen Brötchens werden erhebliche Ressourcen benötigt – vom Getreideanbau über die Verarbeitung bis hin zum Energieaufwand für das Backen. Je mehr Lebensmittel vernichtet werden müssen, umso mehr Ressourcen werden verschwendet – zumal die Vernichtung oft weitere Ressourcen bindet. Dieser Zusammenhang spielt eine große Rolle in der Klimabilanz – ist in der Gesellschaft jedoch noch kaum bekannt.

Filmautor Valentin Thurn hat im Rahmen seines aktuellen Filmprojekts ausführlich zu diesem Thema recherchiert: „Wir werfen ungefähr genauso viele Lebensmittel weg wie wir konsumieren – vom Anbau über Transport und Handel bis zum Konsum. Besonders viel weggeworfen wird Brot. Studien aus Österreich zeigen, dass im Schnitt 10 bis 25% des täglich gebackenen Brotes nicht verkauft wird und im Müllcontainer landet. Brot vom Vortag ist heutzutage nahezu unverkäuflich. Gerade bei vielen der großen Bäckereiketten kommen so riesige Ausschussmengen zustande, da sie ihren Kunden oft bis tief in die Nacht die gesamte Warenvielfalt bieten möchten. Kleine unabhängige Bäcker haben von vornherein kleinere Mengen im Angebot, aber gerade in Städten stehen auch sie im Wettbewerb und haben Angst, dass die Kunden wegbleiben, wenn sie ihr Angebot gegen Ladenschluss ausdünnen, wie es früher einmal üblich war.“

Mit der Bäckerei Schweitzer hat das Kölner Carrotmob-Team gezielt einen Bäcker angesprochen, der sich dieses Themas bewusst ist und bereits aktiv daran arbeitet, seinen Überschuss zu minimieren. Das Team möchte damit auch dazu aufrufen, verstärkt bei unabhängigen Bäckern einzukaufen, die sich nicht am Irrsinn des permanenten Warenüberangebots beteiligen.


Die Carrotmobs: ein internationales Erfolgsmodell

Carrotmobs möchten Impulse setzen. Im Gegensatz zu Boykotts setzen sie nicht auf Strafen, sondern schaffen positive Anreize für umweltfreundliche Veränderungen. Das Geschäft, das bereit ist, den höchsten Anteil seines Tagesumsatzes in den Klimaschutz zu investieren, erhält den Zuschlag und wird mit geballter Einkaufskraft belohnt.

Der Name Carrotmob kommt vom amerikanischen Begriff „carrot and stick“, der etwa soviel bedeutet wie unser „mit Zuckerbrot und Peitsche”. Die Karotte ist die Belohnung für das erwünschte, umweltfreundliche Verhalten, „Mob“ steht für eine Massenansammlung kaufwilliger Kunden. Die Nähe zum Begriff Flashmob ist dabei beabsichtigt.

Die Idee dieser Aktionsart stammt aus den USA. Der erste Carrotmob fand 2008 in San Fransisco statt. Von dort aus breitete sich das Konzept schnell nach Europa, Australien und Asien aus, und nach wie vor kommen immer weitere Städte dazu, in denen kleine, ehrenamtliche Teams örtliche Carrotmobs organisieren.

Den ersten deutschen Carrotmob gab es im Juni 2009 in Berlin, es folgten weitere in Bielefeld, Bonn, Frankfurt, Bremen, Kiel, Darmstadt und Freiburg. In Köln fand am 17. April 2010 erstmals ein Carrotmob statt - mit großen Erfolg: Beim Obst und Gemüse Land in der Zülpicher Straße wurde der Umsatz am Aktionstag verdreifacht, 75% davon wurden in eine energiesparende Beleuchtung und weitere Maßnahmen investiert.

Weitere Informationen unter www.carrotmobkoeln.org

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