(openPR) Mit zwei heute auf seiner Website zur Online-Debatte freigeschalteten Artikeln will das Frankfurter Debattenmagazin NovoArgumente konstruktive Impulse in der durch Orientierungs- und Mutlosigkeit geprägten Diskussion über die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie über Strategien zu deren Überwindung setzen. Hierbei wird die Bereitschaft zum grundlegenden Umdenken gefordert: Alexander Horn, Novo-Ressortleiter Wirtschaft, argumentiert in seinem Artikel „Deutsche Krisenpolitik: Verwalten statt Gestalten“ (http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo107_90), dass die wohl wichtigste und beängstigendste Erkenntnis der Griechenland-Krise nicht so sehr die griechische Staatsverschuldung, sondern die offensichtliche Planlosigkeit der europäischen Politik und der für die Finanzmärkte zuständigen Regierungsapparate ist.
„Die eigentliche Aufgabe von Politik“, so Horn, „gerade in Krisenzeiten eine gestaltende und Orientierung gebende Funktion zu übernehmen, ist einem technokratischen Management gesellschaftlicher Aufgaben gewichen.“ Und er fordert ein Ende der verbohren Fokussierung auf die Finanzmärkte: „Einer Strategie zur Lösung der Finanz- und Wirtschaftskrise muss die Beantwortung der Frage vorausgehen, warum sich die Realwirtschaft in den entwickelten Volkswirtschaften und vor allem in Europa seit Jahrzehnten so schwach entwickelt.“
Zudem findet sich seit heute im Debattenforum „Aufbruch nach vorn!“ mit dem Londoner Manifest für Innovation „Big Potatoes“ (http://www.novo-argumente.com/magazin.php/dfa/artikel/big_potatoes/) ein umfangreiches Dokument, das aufzeigt, in welche Richtung wir unsere intellektuelle Energie und Schaffenskraft lenken sollten. "Wir erhoffen uns, mit dieser Veröffentlichung der Debatte über Innovation auch hierzulande eine konstruktivere Richtung zu geben, die über die Miniaturisierung des menschlichen Einflusses auf diesen Planeten, über die volkspädagogische Umerziehung im Sinne einer demütigen Verzichtsideologie sowie über die gesetzlich erzwungene Durchsetzung von Energiesparlampen hinausgeht", sagt Matthias Heitmann, Chefredakteur Online von NovoArgumente.
Novo-Herausgeber und Chefredakteur Thomas Deichmann ergänzt: „Das Manifest für Innovation bietet einen hervorragenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand und regt gleichzeitig zu Veränderungen an. Es hat die intellektuelle Kraft, der deutschsprachigen Diskussion neue Impulse zu geben. Insbesondere die umfangreichen Fußnoten sind ein Fundus für jeden – egal ob Experte oder Laie –, der sich gründlicher mit diesem Thema auseinandersetzen möchte.“











