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Meine Kultur. Szenen einer Stadt

05.07.201018:18 UhrKunst & Kultur
Bild: Meine Kultur. Szenen einer Stadt
Vielfalt aus Prinzip - Soziokultur in Thüringen
Vielfalt aus Prinzip - Soziokultur in Thüringen

(openPR) ERFURT/GOTHA. – Wenn Künstler und Kreative nach Gotha strömen, sich Jung und Alt in den Häusern, auf Straßen und Plätzen dieser Stadt zu kulturellen Zwecken versammeln, dann ist Thüringens Soziokultur in Gotha angekommen. Hier, in der Heimatstadt des KulturRiese-Preisträgers 2009 art der stadt e.V., findet vom 9. bis 14. August unter dem Motto MEINE KULTUR. SZENEN EINER STADT das Festival der Soziokultur in Thüringen statt.



Auszüge eines breiten Spektrums von Initiativen und Einrichtungen der freien kulturellen und kreativen Szene Thüringens werden in einer Woche und in einer Stadt auf den Punkt gebracht.

Den Einstieg in das Festival bieten 5 Kreativwerkstätten, die es jedem (rechtzeitig angemeldeten) Interessierten kostenfrei ermöglichen, sich in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Tanz, Hörspiel und Film experimentell zu entfalten. Getreu dem Motto „Szenen einer Stadt“ finden die Angebote an verschiedenen Orten dieser Stadt statt.

Bestückt mit Mikrophon und Aufnahmegerät schwärmen Schüler der „Herzog Ernst“ Gesamtschule, angeleitet vom Erfurter Journalist Andreas Kubitza, in die Straßen der Stadt, um deren Stimmen, Klänge und Geräusche einzufangen und festzuhalten. Die Hörspielwerkstatt „Ich höre was, was du nicht siehst“ schließt die Augen und öffnet ihre Ohren für die zwar alltäglichen, aber oft doch unbewussten uns umgebenden akustischen Bilder.
„Augen auf“ und „Klappe zu“ heißt es dagegen bei Karina Halbauer in der Filmwerkstatt „cityclip“. Die Kultur- und Medienpädagogin gibt ihr Wissen über das Medium Film und seine Gestaltung an die Teilnehmer weiter. Technik gibt es vor Ort, nun ist auch die Theorie vorhanden, da kommen die Ideen sicher wie von selbst. Vom Proberaum des zentral gelegenen Gothaer Kulturhauses geht es hinaus in alle Richtungen und Szenen. Denn diese spielen sich zu genüge ab.
So auch in der Werkstatt Bildende Kunst, wo im Laufe der Woche eine Szene erst noch entstehen soll - Ausgang ungewiss. Klar aber ist, dass es „Von der Skulptur in den Raum“ gehen wird, den in diesem Fall der Garten des JU.W.E.L. e.V. eröffnet. MichaL Schmidt führt die angehenden Künstler spielerisch an die Ausdrucksmöglichkeiten in Gestaltung und Formgebung heran.
Ganz auf das Medium Körper und dessen Ausdruckskraft beschränkt, begeben sich Daniela Backhaus und die Teilnehmer der Tanzwerkstatt weg von der starren Kunst und lassen ihre Kreativität in Bewegungen fließen. Anfänger wie Fortgeschrittene können im Mehrgenerationenhaus Teil dieser „Bewegten Stadt“ werden.
Eher ruhig geht es hingegen in der Literaturwerkstatt zu, die sich zur selben Zeit in den Räumen des KommPottPora e.V., Netzwerkverein für soziokulturelle und internationale Zusammenarbeit, eingenistet hat. Alexander Platz, Mitbegründer und -herausgeber des Erfurter Stadtmagazins hEFt, entführt seine Teilnehmer auf eine Reise - eine Reise in vergangene Zeiten. Geschichten, Erinnerungen und Entdeckungen garantiert die Werkstatt „Leben auf Papier“, inklusive einer Portion Schreibhandwerk.

Wer nicht selbst kreativ aktiv werden will, kann sich von einer Auswahl an Specials verleiten lassen: Los geht es am Donnerstag Abend, den 12.8. mit einer Stadtbesichtigung der besonderen Art - Die Filmwanderung bietet entlang und auf den Fassaden der Stadt ein neues Kinoerleben. Mit Start um 21.30 am Parkplatz des Londoner ziehen wir, ausgestattet mit mobiler Technik, durch Gotha. Wir machen Halt an verschiedenen Straßenzügen, wo Mauern, Wände und Fassaden für wenige Minuten zur Projektionsfläche für experimentelle Kurzfilme werden.
Und auch Theater ist nicht gleich Theater. Eine besondere Atmosphäre kommt auf, wenn das Ensemble „theater der stadt“ sein Theaterstück „Leonce und Lena“ am 13.8. unter freiem Himmel und vor naturaler Kulisse aufführt.
Die finale Abschlussparty Szenen einer Nacht, am 14.8., ab 20.00 im Londoner in Gotha, setzt dem Spektakel schließlich die Krone auf. Nicht nur eine Woche lebendiger Soziokultur soll hier ausgiebig gefeiert werden, sondern auch ein Akteur dieser Szene, der mit dem „KulturRiese 2010“ seine Krone für eine durchgehend innovative und basisnahe Kulturarbeit erhalten wird.
Zwischen illuminierten Fassaden vereinen sich Szenen zu einem Riesen-Szenario: Ein Kulturparcours führt durch das gesamte Areal, wo unter Anderem an verschiedenen Orten sichtbar wird, was während der vergangenen Tagen in den Kreativwerkstätten entstanden ist. Dazu gibt es Ausstellung, Film und Installation. Anfassen erlaubt. Verschiedene Stationen laden zum Begehen, Lauschen oder Verweilen ein.
Am Ende gibt’s noch Rambazamba. Dann betreten JACK HOSÉ die Bühne und stiften mit einer Live-Performance der besonderen Art zum Tanzen an, begleitet von VJ MX ZEHN, der den passenden visuellen Rahmen dazu bietet.

Die Veranstaltungen finden rund um den „The Londoner Music Pub“, Justus Perthes Straße 3, in Gotha statt.

Das Projekt Meine Kultur. Szenen einer Stadt wird gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Schirmherr des Festivals ist der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Herr Knut Kreuch.

Mehr INFORMATIONEN und Möglichkeit zur ANMELDUNG unter: www.meinekultur.info

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