(openPR) Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt bei den Hinterbliebenen oft ein tiefes Loch. Kindern fällt es besonders schwer, sich aus eigener Kraft wieder daraus zu befreien: Sie trauern anders als Erwachsene und fühlen sich in ihrem Schmerz manchmal unverstanden und allein gelassen. Deshalb hat die Psychologische Beratungsstelle die Kindertrauergruppe „Kindertränen“ ins Leben gerufen, in der Kinder zwischen 8 und 12 Jahren ihren Verlust verarbeiten und so ihre Trauer überwinden können. Im September startet nun die nächste Gruppe.
„Wir nehmen die Kinder in ihrer Trauer an und stehen ihnen bei“, erklärt Pfarrerin Ruth Hansen. Sie leitet die Trauergruppe und zeigt den Kindern Wege auf, wie sie die schmerzhaften Ereignisse gemeinsam verarbeiten können. „In der Gruppe stärken sich die Kinder gegenseitig und lernen, dass sie mit ihrer tief empfundenen Trauer nicht allein sind“, so Ruth Hansen.
Mit gezielten Übungen leitet die Pfarrerin die Kinder an, sich bewusst mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen. Die einzelnen Treffen des insgesamt zehn Einheiten umfassenden Kurses bauen inhaltlich aufeinander auf und thematisieren dabei unter anderem Tod und Sterben als natürlichen Teil des Lebens, die Bedeutung von Freunden und den Schatz der Erinnerung. Vermittelt werden diese Inhalte über verschiedene kreative Übungen, wie etwa der Erinnerungskiste, die jedes Kind während des Kurses erstellt und in der es Gegenstände aufbewahrt, die es mit dem Verstorbenen verknüpft.
Das Gruppenkonzept hat sich bewährt, das bestätigen die vielen positiven Erfahrungen, die Pfarrerin Ruth Hansen dort sammeln konnte. „Die Kinder haben das Angebot immer sehr gut angenommen und wurden von Stunde zu Stunde gelöster.“
Für die nächste Trauergruppe, die am 28. September beginnt, sind unter der Telefonnummer 02304-9393-70 noch weitere Anmeldungen möglich. Unter
erhalten interessierte Eltern zusätzlich nähere Informationen.











