(openPR) Heute tagt der Gläubigerausschuss des insolventen Unterwäscheherstellers Schiesser, er soll über die Zukunft des Unternehmens entscheiden.
Falls es zu einer endgültigen Entscheidung kommt, will der Insolvenzverwalter Volker Grub diese erst am morigigen Dienstag bekannt geben. Eine Entscheidung könnte sich nach Medienberichten allerdings weiter verzögern, wenn der Gläubigerausschuss sich für zusätzliche Verhandlungen mit den Investoren ausspricht.
Der Insolvenzverwalter hatte sich in den vergangenen Wochen mehrfach für den Top-Designer Wolfgang Joop stark gemacht und sogar einen Börsengang in Erwägung gezogen.
Außer Joop seien laut Medienberichten noch 2 weitere Investoren im Rennen, deren Identität aber zunächst weiter im verborgenen bleibt.
Klar ist allerdings, dass Wolfgang Joop plant, als Minderheitsgesellschafter im Unternehmen einzusteigen und es beim Gang an die Börse als Berater unterstützen will. Von einem möglichen Börsengang wird ein besseres Ergebnis erhofft als bei einem Verkauf an einen Investor.
Im Laufe der Verhandlungen hatte sich immer mehr herauskristalisiert, dass Schiesser nicht zu einem Schnäppchenpreis zu haben ist… Der traditionsreiche Wäschehersteller hatte im im Krisenjahr 2009 einen kleinen Gewinn erzielt, welcher 2010 weit höher ausfallen soll.
Am Stammsitz der Schiesser AG in Radolfzell am Bodensee wird die Entscheidung derweil mit Spannung erwartet.
Hier geht es letztlich auch um Arbeitsplätze. In der Vergangenheit wurden bereits zahlreiche Stellen gestrichen und nicht zuletzt aus diesem Grund steht das Unternehmen inzwischen wieder besser da.







