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Drei Möglichkeiten der Datenbankarchivierung

17.06.201014:14 UhrIT, New Media & Software
Bild: Drei Möglichkeiten der Datenbankarchivierung
Das Whitepaper der CSP GmbH & Co. KG untersucht drei Möglichkeiten der Auslagerung.
Das Whitepaper der CSP GmbH & Co. KG untersucht drei Möglichkeiten der Auslagerung.

(openPR) Whitepaper von CSP untersucht Backup- und Exportfile-Archivierung, Eigenentwicklungen und Standardlösungen als Alternativen für die Auslagerung historischer Daten aus Datenbanken

Großköllnbach, 17.06.2010. In einem aktuellen Whitepaper zeigt die CSP GmbH & Co. KG die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten der Datenbankarchivierung auf. Stefan Brandl, Produktmanager Datenbankarchivierung bei CSP und Autor des Whitepapers, belegt durch eigene Untersuchungen sowie Studienergebnisse von Forrester Research, dass die Datenbankarchivierung besonders für historische, also selten benötigte Daten viele Vorteile bietet. Das Auslagern dieser Daten auf preiswertere Speichermedien reduziert die Kosten für den Betrieb der produktiven Datenbank. Das Whitepaper benennt und untersucht drei Möglichkeiten der Auslagerung: Die Archivierung von Backup- oder Exportfiles, Eigenentwicklungen sowie Standardlösungen für die Datenbankarchivierung. Das komplette Whitepaper ist unter http://whitepaper.datenbankarchivierung.de downloadbar.



Die Archivierung von Backup- und Exportfiles ist ein periodischer Vorgang, bei dem die Backupdateien in einen Langzeitspeicherbereich, auf Tape oder auf DVD geschrieben werden. Dieser manuelle Prozess ist technisch einfach zu realisieren, erfordert jedoch einen hohen personellen Aufwand und ist zudem fehleranfällig. Die entstehenden Dateien sind recht groß, da es sich um Komplettabzüge der Datenbank handeln muss. Größter Nachteil dieser Archivierungsmethodik ist, dass bei einem Datenzugriff der gesamte Datenbestand wiederhergestellt werden muss. Schemaveränderungen in der Produktivapplikation werden nicht berücksichtigt, sodass dies ein späteres Zurückspielen zusätzlich erschwert.

Eigenentwicklungen sind in Unternehmen besonders häufig anzutreffen. Sie extrahieren Daten aus den Produktivdatenbanken und erreichen so deren Entlastung. Die Lösungen sind auf die bestehende Infrastruktur und Datenbankarchitektur abgestimmt. Problemfälle treten jedoch dann auf, wenn die Eigenentwicklung unzureichend dokumentiert ist und im Bedarfsfall der Know-how-Träger womöglich durch Stellenwechsel oder auch urlaubs- und krankheitsbedingt nicht zur Verfügung steht. Zudem gestalten sich Weiterentwicklungen, Updates und Anpassungen der Eigenentwicklung häufig problematisch, da meist wenig Zeit beziehungsweise Mittel dafür zur Verfügung stehen. Auch haben die CSP-Experten bei Eigenentwicklungen in der Vergangenheit vielfach hohe manuelle Aufwände im Archivierungslauf festgestellt.

Als Best-Practice-Lösung kann der Einsatz einer Standardlösung wie der Software Chronos gelten. Offene Archivformate erlauben die Strukturierung in XML-Dateien. Es entsteht ein konsistenter Container aus Nutz- und Metadaten. Eine inkrementelle Archivierung erlaubt einen Archivaufbau ohne Redundanzen. Der Zugriff auf einen einzelnen archivierten Datenbankeintrag ist möglich, ohne dass das gesamte Archiv wiederhergestellt werden muss. Darüber hinaus lassen sich externe Jobsteuerungen und Monitoringtools anbinden und Strukturveränderungen der Datenbank automatisiert berücksichtigen.

Warum man nicht alle Daten einfach in der bestehenden Datenbank belässt? Im Whitepaper wird geprüft, ob die unter dem Stichwort ACID (A = Atomarität, C = Konsistenz, I = Isolation, D = Dauerhaftigkeit) bekannten Anforderungen für Datenbanken auch auf historische Daten zutreffen. Brandl kommt zu dem Schluss, dass dies überwiegend nicht der Fall ist. Lediglich die Dauerhaftigkeit ist eine grundsätzliche Anforderung, die sowohl für aktive als auch inaktive Daten gilt. „Für die Aufbewahrung historischer Daten sind relationale Datenbanken nicht geeignet. Da die meisten Funktionalitäten wie Konsistenz beim Einfügen von Daten, Isolation von Transaktionen oder hohe Verfügbarkeit bei historischen Daten nicht benötigt werden, stellt diese Art der Datenspeicherung eine hohe und gleichzeitig vermeidbare Betriebsausgabe dar. Nach Analysen von Forrester Research können immerhin rund 85 Prozent der Daten in Datenbanken als historisch eingestuft werden. Das Wachstum steigt signifikant an. Dies zeigt das hohe Einsparpotenzial im Storagebereich“, erläutert Stefan Brandl die Grundüberlegung.


Tags:
Datenbanken, Archivierung, Datenbankarchivierung, Compliance

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