(openPR) Ehningen/Böblingen, Mai 2010. Im Juni bringt Symbioprint, das Ehninger Unternehmen für Druckerzubehör, erstmalig Biotoner für Laserdrucker nach Europa. Deutschland und dann Frankreich werden die ersten Märkte für Soyprint sein. Soyprint Biotoner, dessen 40prozentiger Erdöl basierender Anteil durch Soja aus nachhaltigem Anbau ersetzt wird, darf als Revolution im Laserdruck gefeiert werden: nicht nur ist es dem US-amerikanischen Betrieb PRC Technologies aus Standish, Maine, gelungen, die knappe und immer schwieriger und damit gefährlicher zu fördernde Ressource Erdöl durch den nachwachsenden Rohstoff Soja zu ersetzen, auch fallen mit dem Erdöl die Krebs erregenden Stoffe Toluol und Benzol weg. Es kann aufgeatmet werden, Büroluft wird gesünder. Symbioprint ist europäischer Lizenznehmer.
Die Entwicklung des Biotoners ist ein Durchbruch im Laserdruck, dessen sind sich die beiden Symbioprint-Geschäftspartner Armin Hohls und Frank Wörn bewusst. Erstmals konnte der 40prozentige auf Erdöl basierende Anteil herkömmlichen Tonerpulvers durch nachwachsenden Rochstoff ersetzt werden. „Dass Soyprint Biotoner nicht nur viel umweltfreundlicher und gesünder als herkömmlicher Toner für Laserdrucker ist, sondern die Kartuschen bei mindestens gleicher Druckqualität wie die Originale auch noch weniger kosten, ist eine großartige Verkaufshilfe für mehr Green Business,“ so Geschäftsführer Armin Hohls. „Nachhaltigkeit findet speziell in Krisenzeiten großflächig nur Akzeptanz, wenn keine zusätzlichen Kosten entstehen.“ Soyprint reduziert die Kosten um circa 20 Prozent.
Soyprint Biotoner ist grüner, gesünder und günstiger
Nachhaltigkeit im Büro ist für Symbioprint ein Schlüsselthema. Die stete Suche nach mehr Umweltverträglichkeit im Druckerzubehör führte Frank Wörn nach Amerika, kurz darauf zum Lizenzvertrag für Soyprint. „Und hoffentlich bald zu einer Revolution am Tonermarkt,“ so der Unternehmer. Mit Soyprint lassen sich knappe Ressourcen umfangreich durch erneuerbare Rohstoffe ersetzen. Der Biotoner bietet viele Vorteile:
Umweltfreundlich
Eine Kartusche Soyprint spart bis zu sechs Liter Erdöl ein:
Der Einsatz des Biotoners ersetzt je Kartusche ungefähr drei Liter Erdöl. Das sind bei acht Millionen Tonerkartuschen allein in Deutschland bereits unglaubliche 24 Millionen Liter Erdöl nur für den Toner. Das Recycling der Kartusche trägt nochmals drei Liter zuzüglich Energie und Produktionskosten bei. Die Kartuschen werden hochwertig in Berlin recycelt, wobei Verschleißteile ausgetauscht werden. Jede wieder verwendete Kartusche vermeidet außerdem bis zu drei Kilogramm Plastikabfall. Bei 44 Millionen Tonerkartuschen, die jährlich in Europa gekauft werden, besteht mit Soyprint großes Sparpotenzial.
Nachwachsender Rohstoff aus nachhaltigem Anbau
„Unsere Geschäftspolitik lässt keinen Ankauf von Sojaprodukten aus Anbaugebieten in Regenwaldgebieten zu. Wir verwenden ausschließlich Soja aus heimischem Anbau, aus den USA,“ versichert Rick Greenlaw, Vizepräsident von PRC-Technologies zur Nachhaltigkeit von Soyprint. Da PRC, Print Recovery Concepts, zur Herstellung des Biotoners ein Nebenprodukt der Futtermittelproduktion verwendet, entsteht weder Konkurrenz zu Nahrungsmitteln noch bedarf es neuer landwirtschaftlicher Anbauflächen.
Gesünder
Immer häufiger steht Toner für Lasergeräte als gesundheitlich bedenklich am Pranger. Die gesundheitsgefährdenden Schadstoffe wie Toluol und Benzol gibt es bei Soyprint nicht, da der Biotoner keine Erdöl basierenden Stoffe enthält. Das ist gut für die Gesundheit.
Günstiger
Soyprint ist bis zu 20 Prozent günstiger bei mindestens gleicher Qualität wie die Original-Tonerkartuschen. Das kommt durch den günstigeren und stabilen Preis des nachwachsenden Rohstoffs und durch Recycling.
USA ist Pionier für Druck mit Soja
In Amerika wird Soyprint bereits erfolgreich eingesetzt. Seit rund einem Jahr drucken amerikanische Unternehmen und Institutionen mit Biotoner, seit über 15 Jahren setzen 90 Prozent der Zeitungen und 60 Prozent der Magazine Sojatinte ein. In Deutschland als wichtigstem Markt Europas und als Standort des Ehninger Unternehmens startet Symbioprint den Verkauf in Europa, dicht gefolgt von Frankreich.
Nach eigenen Angaben beobachten die großen Druckerhersteller den Markt mit erneuerbaren Rohstoffen, sehen aber noch keinen Handlungsbedarf oder haben in ihrer Entwicklung noch nicht die Standards erreicht.










