(openPR) Die Module des deutschen Ultrafiltrationsspezialisten inge watertechnologies AG übernehmen seit Januar 2009 erfolgreich die Aufbereitung des als schwierig geltenden Meerwassers aus dem arabischen Golf sowie die Wiederaufbereitung von Prozesswasser für ein Stahlwerk. Emirates Steel Industries erweitert nun die Kapazitäten des Werks. Ab 2011 werden täglich 80.000 m³ Wasser benötigt.
Das Wasser aus dem Arabischen Golf ist für seine oftmals schwierige Zusammensetzung bekannt: Hohe Trübung sowie organische und bakteriologische Belastungen im Sommer sind für die Wasseraufbereitung eine große Herausforderung. Auch die als Rote Flut bekannte Algenblüte tritt immer wieder an der Küste von Dubai und Abu Dhabi auf. Die Membrane einer Ultrafiltrationsanlage müssen für den Einsatz in diesen Regionen deshalb extrem leistungsfähig und belastbar sein und aufgrund der organischen Belastung des Wasser gute Anti-Foulingeigenschaften besitzen. Nachdem die Module der inge watertechnologies AG nun seit Januar 2009 diese Aufgabe bestens bewältigen, werden auch bei der Erweiterung der Wasseraufbereitungsanlage wieder die dizzer® Module made in Germany eingesetzt.
Belastbarkeit der Membran ist entscheidendes Kriterium
Besonders bei einem Großprojekt mit einem Wasseraufbereitungsvolumen von 80.000 m³ Wasser pro Tag ist die Haltbarkeit der eingesetzten Membran ein entscheidendes Kriterium. Der italienische Anlagenbauer Bernardinello Engineering S.p.A. entschied sich deshalb bereits beim Bau der Wasseraufbereitungsanlage für ein Stahlwerk der Emirates Steel Industries in Mussafah, dem Industrieviertel von Abu Dhabi, für die patentierte Multibore Membrane der als Technologieführer bekannten inge watertechnologies AG. Mit der Erweiterung gehen ab 2011 nun insgesamt 574 dizzer® 5000 plus Module mit einer Membranfläche von jeweils 50m² in sieben Racks in Betrieb. Sie sorgen für die Vorbehandlung des Meerwassers für die Umkehrosmose. Das so gewonnene Wasser wird für den Stahlproduktionsprozess benötigt. Die UF-Anlage wird aber auch zur Wiederaufbereitung des „Blow-Down“-Wassers der Kühltürme des Stahlwerks eingesetzt.
Ralf Krüger, für das Projekt verantwortliche Vertriebsmanager der inge watertechnologies AG, fasst die Anforderungen zusammen: „Die Mischung von Meerwasser und Prozesswasser bei der Aufbereitung macht dieses Projekt besonders anspruchsvoll. Etwa zehn Prozent des Speisewassers kommen aus dem Produktionsprozess. Zu den spezifischen Anforderungen für diese Anlage gehörte u.a. die Erreichung von SDI-Werten unter Zwei, obwohl das Rohwasser häufig einen SDI Wert von über 15 aufweist. Aber unsere Technologie schafft das. Und zwar dauerhaft und zuverlässig.“
Dass die Qualitätsversprechen der inge watertechnologies keine Werbehülsen sind, zeigt laut Vorstandsvorsitzendem Bruno Steis auch die fünfjährige Garantie, die das Unternehmen auf Brüche der Membranfasern gewährt. Steis: „Über 500 Anlagen rund um den Globus sind mit unserer patentierten und in Deutschland produzierten Technologie ausgestattet. Seit mehr als sieben Jahren arbeiten unsere Ultrafiltrationssysteme einwandfrei – wir hatten noch nie einen Faserbruch.“










