(openPR) Auf den ersten Blick mag es so wirken, als hätten die kapverdischen Inseln für Urlauber nicht viel zu bieten: ein Drittel der fünfzehn kleinen und großen Inseln bedeckt eine raue und trockene Wüstenlandschaft. Wie Feuer brennt die Sonne auf diese kleinen Flecken roter Erde nieder. Fast unwirklich wirkt es da, dass man nur wenige Kilometer entfernt an der Küste wunderschöne Sandstrände findet. Das ist vor allem auf den Inseln Boavista und Sal der Fall, die sich bei Badeurlaubern, Surfern und Tauchern aus aller Welt großer Beliebtheit erfreuen. Aber auch für Wanderer und Surfer lohnt sich der Urlaub auf den Kapverden.
Mit ganzen 350 Sonnentagen lockt die Kapverden-Insel Sal ganzjährig Badeurlauber. Die schätzen den acht Kilometer langen und bis zu 200 Meter breiten Sandstrand des Touristenortes Santa Maria im Süden der Insel. Einst ein verschlafenes Fischerdorf, zählt Santa Maria heute zahlreiche Hotels für jeden Geschmack und jedes Budget. Sie reihen sich entlang des kilometerlangen Strandes aneinander, an dem das ganze Jahr über gebadet werden kann. Von November bis Juni lockt der kräftige Passatwind zudem Surfer aus aller Welt. In den übrigen Monaten können auch Anfänger den Ritt auf den Atlantikwellen wagen. Für Taucher bieten sich Ausflüge in den Norden an, wo Grotten und Felsküsten zu finden sind. Spannende Eindrücke versprechen Ausflüge zu den ehemaligen Salinen von Pedra de Lume oder der bizarren Kraterlandschaft im Norden der Insel.
Auch auf Boavista herrscht ein trockenes Klima. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus Wüstenebenen, aus denen hier und dort erodierte Vulkankegel hervorragen. An der Küste geht die Wüstenlandschaft fast nahtlos in herrliche Sandstrände über. Die schönsten Strände findet man an Boavistas Westküste, die dort von schützenden Sanddünen umgeben sind. Größter Ort ist Sal Rei. Einst ein bedeutendes Zentrum für den Salzhandel, zeugt nur noch wenig vom geschäftigen Treiben vergangener Zeiten. Heute geht es eher gemütlich zu – einzige Ausnahme ist die Avenida dos Pescadores, wo Marktfrauen ihre Ware lautstark anpreisen.
Mit etwas Geduld kann man auch die anderen Kapverden-Inseln entdecken, von denen sich jede anders präsentiert. So gilt die Hauptinsel São Tiago als die afrikanischste der kapverdischen Inseln. Wer Zeuge der außergewöhnlichen Kultur der afrikanisch-stämmigen Kapverden-Bewohner werden möchte, ist hier genau richtig. Naturliebhaber kommen auf Fogo und Brava auf ihre Kosten, hier kann auch gewandert werden. Auf São Vicente sollte man den Hausberg Monte Verde besteigen und das Panorama genießen. Tropische Täler und Vulkanlandschaften durchquert man bei einer Wanderung auf Santo Antão und wer gerne Mountainbike fährt, ist auf São Nicolau richtig. Maio lockt zum Baden und Spazieren an einsamen Stränden.
Weitere Informationen und Angebote zum Urlaub auf den Kapverden finden Sie beim Online-Reisebüro Urlaub-im-Web.de…













