(openPR) Frankfurt, 26. Mai 2010 – Interxion, ein führender europäischer Anbieter von Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation, hat heute im Beisein von Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, und Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG, die Fertigstellung einer zusätzlichen Mittelspannungsschaltanlage (MSA) bekannt gegeben. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein um technische und organisatorische Maßnahmen erweitertes Sicherheitskonzept, inklusive der Errichtung eines Schutzzauns, für seinen Rechenzentrumscampus vorgestellt. Mit einer zusätzlichen Stromkapazität von 14 Megawatt trägt die privat finanzierte Energieinfrastruktur zu einer Erhöhung der verfügbaren Stromkapazität an Deutschlands zentralen Datenumschlagplatz bei, den Interxion seit mehr als elf Jahren betreibt. Darüber hinaus können auch andere Unternehmen im Frankfurter Osten von der Kapazitätserweiterung profitieren.
Bilder von der Veranstaltung finden Sie unter http://www.interxion.de/Pressemitteilungen/Fotos-des-Presse-Fruehstuecks-vom-26-Mai-2010/
Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH, kommentiert das Engagement wie folgt: „Interxion verfolgt eine Strategie des kontinuierlichen Wachstums. Dieses wurde in den vergangenen Monaten vor allem durch eine überdurchschnittliche Nachfrage im Bereich der Financial Services und der Carrier-Branche am Standort Frankfurt getrieben. Um unser Geschäft betreiben zu können, benötigen wir nicht nur ausreichend Fläche, sondern auch adäquate Stromkapazitäten. Durch die neue MSA stellen wir unseren Kunden eine Infrastruktur zur Verfügung, mit der die Anforderungen an digitale Wertschöpfung auf lange Sicht erfüllt werden. Wir werden in wenigen Wochen das Rechenzentrums FRA6 in Betrieb nehmen und haben kürzlich ein Grundstück in unmittelbarer Nähe unseres Rechenzentrumscampus erworben. Flankiert wird die Kapazitätserweiterung durch die Optimierung des Sicherheitskonzepts, das zu einem nachhaltigen Wachstum des Internets beiträgt. In diesem Zusammenhang sind wir für die Internetwirtschaft das, was der Flughafen Frankfurt für die Fluglinien aus aller Welt ist.“
IT-Trends wie Miniaturisierung, Cloud Computing, Virtualisierung etc. verlangen nach einer gut ausgebauten Energieinfrastruktur. Der Rechenzentrumsbetrieb bindet traditionell große Stromkapazitäten, sodass es verstärkt darauf ankommt, moderne Infrastrukturen vorzuhalten, um möglichst energieeffizient wirtschaften zu können. Gleichzeitig ist die unterbrechungsfreie Versorgung mit Strom für die Kunden von Interxion ein entscheidender Faktor, um auf Colocation und nicht auf den Bau und den Betrieb eines eigenen Rechenzentrums zu setzen. Die oft unzureichende Verfügbarkeit am eigenen Standort macht es unmöglich, selbst ein Rechenzentrum in größerem Umfang zu errichten, das den aktuellen Standards im Bezug auf Leistung, Sicherheit, Connectivity und Effizienz entspricht.
Markus Frank, Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, sagt: „Früher war Frankfurt in erster Linie durch die perfekt ausgebaute Verkehrsinfrastruktur mit dem Flughafen Rhein-Main und dem Autobahnnetz bekannt. Heute ist der Standort nicht mehr nur ein führendes Logistikdrehkreuz, sondern der zentrale Datenumschlagplatz weltweit. Nicht zuletzt unternehmerisches Engagement wie von Interxion trägt dazu bei, dass in Frankfurt eine digitale Infrastruktur entstanden ist, die auf lange Sicht hin nicht replizierbar ist. Dies trägt unmittelbar zu einer Steigerung der Wertschöpfung in Branchen wie Telekommunikation sowie der Finanz- und Kreativwirtschaft bei.“
„Strom ist der Treibstoff für jedes digitale Geschäft“, erklärt Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorsitzender des Vorstands der Mainova AG. „Unterbrechungsfreie Stromversorgung ist in diesem Kontext nicht nur für die produzierende Industrie ein zunehmend entscheidender Wettbewerbsfaktor. Unser Unternehmen sorgt dafür, dass Frankfurt dauerhaft an der Spitze der Wirtschaftsstandorte stehen kann und – aufgrund seiner exzellenten Strominfrastruktur – auch künftig das Zentrum der digitalen Wirtschaft in Deutschland bleibt.“





