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Therapie-Erfolge bei der Inkontinenzbehandlung - Positive Erfahrung mit Magnetstimulations-Methode

22.03.200511:46 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Magnetstimulationstherapie: So heißt die große Hoffnung für Inkontinenzpatienten. Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) leiden allein in Deutschland sechs Millionen Menschen an einer Drang- oder Belastungsinkontinenz (früher auch als Streßinkontinenz bezeichnet). Wie erste Erfahrungsberichte aus der Praxis zeigen, kann vielen von ihnen mit der ExMi-Methode (Extracorporal Magnetic Innervation) geholfen werden.



Dabei setzen sich die Patienten voll bekleidet 15 Minuten auf einen sogenannten NeoControl-Magnetstuhl. Dieser verfügt über einen speziell konstruierten Therapiekopf, der magnetische Impulse erzeugt und auf den Unterleib der Patienten fokussiert. Die elektromagnetischen Wellen dringen weit tiefer, ca. 8-20 cm, in das kleine Becken ein und erreichen die Zielorgane wie Beckenboden und Blase. Die hochenergetische Magnetfeldtherapie führt über Depolarisation der entsprechenden Nerven zur Beruhigung einer Reizblase und/oder zur Kräftigung des schwachen Beckenbodens. Im Gegensatz zu bisherigen Therapien wie der Elektrostimulation ist die ExMi-Methode, die aus den USA stammt und von Prof. invit.Univ/Rum Dr. (IM Temeschburg) Michael Jordan in Deutschland weiterentwickelt wurde, völlig schmerzfrei. Der Münchner Urologe berichtet von einer rund 70-prozentigen Erfolgsquote des Magnetstuhls, der seit 2002 in Deutschland zugelassen ist. In Fällen von Stressinkontinenz kombiniert Professor Jordan seine ExMi-Therapie mit der Gabe von Duloxetin, einem gerade erst in Deutschland zugelassenen Wirkstoff, der im Rückenmark die chemischen Signale auslöst, die den Blasenschließmuskel steuern. „Eines der verheißungsvollsten Mittel“, so Professor Jordan.

Inzwischen setzen immer mehr Urologen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf die Magnetstimulationstherapie. Ihre Erfahrungen geben Anlass zu größtem Optimismus:
So spricht Professor Dr. Daniela Schultz-Lampel vom Schwarzwald-Baar Klinikum, Kontinenzzentrum Südwest von einer deutlichen Bereicherung des Spektrums zur Inkontinenzbehandlung und hebt besonders die differenzierten Einsatzmöglichkeiten des Magnetstuhls für eine Vielzahl von Patienten hervor. „Bei Männern nach radikaler Prostatektomie gibt es sehr gute Erfolge von mindestens 70 bis 80 Prozent.“ In Fällen von Belastungsinkontinenz mit fehlendem Beckenbodenbewusstsein leiste die Magnetstimulationstherapie eine sehr gute Wahrnehmungsschulung, um Muskelgruppen später selbst aktiv zu trainieren. Patienten mit einer Stuhlinkontinenz könnten nach zwei bis drei Sitzungen sogar kontinent sein oder wesentlich gebessert werden. „Bei dieser Indikation ist die Magnetstimulationstherapie allen anderen Verfahren überlegen“, urteilt die Urologin.
„Die Magnetfeldtherapie ist bei der schwer therapierbaren Stuhlinkontinenz sehr hilfreich“, sagt auch Dr. Elke Heßdörfer. Die Berliner Urologin arbeitet seit Juli 2002 mit dem NeoControlstuhl und setzt diesen u.a. zur Behandlung der überaktiven Blase ein, wobei diese Patienten meist erfolglos mit anderen Mitteln (Medikamenten gegen Harndrang oder auch Elektrostimulation) vortherapiert waren. „Die Erfolgsergebnisse liegen bei dieser Gruppe trotz der Negativselektion bei 60 bis 70 Prozent.“

Die Akzeptanz unter den Patienten ist groß, weiß Professor Dr. Schultz-Lampel. „Die Behandlung ist völlig schmerzfrei und unkompliziert, da der Patient bekleidet auf dem Stuhl Platz nimmt und ist deshalb besonders für ältere Patienten angenehm.“

Dies bestätigen ebenfalls die Erfahrungen von Professor Dr. Helmut Madersbacher von der Universitäts-Klinik Innsbruck. „Die Vorteile dieser neuen innovativen Therapie liegen in der einfachen, schmerzfreien Anwendung, sowie fehlenden Nebenwirkungen und einer damit verbundenen hohen Akzeptanz vor allem auch bei älteren Betroffenen.“

In einer prospektiven randomisierten Studie verglich Prof. Madersbacher die Ergebnisse der ExMi-Methode mit denen von konventionellen Therapiemethoden bei Belastungs-, Drang- und gemischter Inkontinenz. Bei der Behandlung der Belastungsinkontinenz mit der hochenergetischen Magnetfeldtherapie zeige sich urodynamisch eine deutliche Zunahme des Harnröhrenverschlussdruckes, so der renommierte Urologe. „Man kann annehmen, daß die Kombination des oben erwähnten Wirkstoffes Duloxetin mit einer hochenergetischen Magnetfeldtherapie noch bessere Ergebnisse bringt, als die Therapie mit Duloxetin bzw. Magnetfeldtherapie allein.“
Anders als in den USA, wo die Magnetfeldtherapie seit 1998 zugelassen ist und von den Krankenversicherern übernommen wird, zahlen die deutschen Kassen die Behandlung nicht. „Ein erheblicher Nachteil“, so Professor Dr. Schultz-Lampel. „Denn für viele Patienten sind die 30 Euro zu teuer.“


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Prof.invit.Univ/Rum Dr.(IM Temeschburg) Michael Jordan

Telefon: 0 89 - 33 37 78
E-Mail: E-Mail

Internet: www.kitalpha-med.de



oder


Wahlers-PR
Sabine Glimm
Telefon: 040 - 701 89 17
E-Mail: E-Mail

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