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Der Pulsdruck und das Herzinfarktrisiko

18.05.201017:03 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Der Pulsdruck und das Herzinfarktrisiko

(openPR) Wertheim – Alle zwei Minuten wird in Deutschland ein Patient mit Herzinfarkt oder Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert. Der Pulsdruck ist dabei ein wichtiger Indikator.

Jahrelang glaubte man, es genüge, nur den Blutdruckwert zu beachten. Heute reicht dies nicht mehr aus. Laut verschiedenen Studien wird der Pulsdruck für die Ermittlung von Herzerkrankungen immer wichtiger. Der Pulsdruck gibt Auskunft über die Dehnbarkeit sowie die Qualität der Blutgefäße (die sogenannte „Compliance“). Gut dehnbare Gefäße beteiligen sich aktiv am Bluttransport.

Bei einem hohen Pulsdruck werden die Herzkranzgefäße weniger durchblutet und der Herzmuskel wird schlechter mit Sauerstoff versorgt. Das Herz muss dadurch mehr arbeiten. Bei gleichzeitiger Verminderung der Durchblutung steigt das Herzinfarktrisiko.
Der Pulsdruck sollte daher bei jeder Blutdruckmessung kontrolliert werden. Er lässt sich errechnen, indem man den unteren Blutdruckwert (Diastole) vom oberen (Systole) abzieht.

Besonders hohe Gefahr für ältere Menschen
Gerade ältere Menschen sollten dem Pulsdruck besondere Beachtung schenken. Die meisten Menschen über 60 leiden bereits unter Arterienverkalkung. Belastet zusätzlich ein hoher Pulsdruck die starren Blutgefäße, droht ein Aufbrechen der Ablagerungen an den Arterienwänden. Daraus kann schnell ein Herzinfarkt oder Schlaganfall entstehen. Verschiedene Studien belegen, dass bereits ein kleiner Anstieg des Pulsdruckes (10 mmHg) das Herzinfarktrisiko drastisch erhöhen kann. Ab dem 60. Lebensjahr gilt der Pulsdruck als wichtiger Indikator für Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko.

Welche Werte sind kritisch?
Ein gesunder Mensch sollte einen Pulsdruck von unter 50 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) haben. Ein Wert von über 65 mmHg wird bereits als krankhaft angesehen.

Hoher Pulsdruck = über 65 mmHg
Erhöhter Pulsdruck = 55 bis 65 mmHg
Normaler Pulsdruck= Unter 50 mmHg

Quelle: Deutsche Hochdruckliga – Die isolierte systolische Hypertonie und die Notwenigkeit Ihrer Neubewertung.

Pulsdruck und Blutdruck in einem Gerät
Mit der Marke visomat® bringt die UEBE Medical GmbH aus Wertheim erstmalig Blutdruckmessgeräte mit Plusdruck-Anzeige auf den deutschen Markt. Die Oberarm-Blutdruckmessgeräte visomat® comfort 20/40, visomat® comfort form sowie das Handgelenk-Blutdruckmessgerät visomat® handy verfügen ab sofort über eine Pulsdruck-Anzeige. Alle Geräte sind besonders einfach zu bedienen und verfügen über große, leicht abzulesende Displays. Somit sind die Geräte auch besonders für ältere Menschen geeignet. Seit über 30 Jahren ist visomat® exklusiv in Apotheken erhältlich und steht für messgenaue Blutdruckmessgeräte.

Was kann man gegen zu hohen Pulsdruck tun?
Der Pulsdruck wird ähnlich behandelt wie Bluthochdruck. Ärzte behandeln in der Regel mit Diuretika, Calcium-Antagonisten oder ACE-Hemmer. Medikamente sollten aber niemals ohne Anweisung von Ärzten eingenommen oder dosiert werden. Außerdem hilft auch eine vitaminreiche und Cholesterin- und Kochsalzarme Ernährung in Verbindung mit ausreichend körperlicher Bewegung den Pulsdruck in den Griff zu bekommen. Auf Zigaretten und Stress sollte verzichtet werden. Um auf Veränderungen reagieren zu können, ist es empfehlenswert, den Pulsdruck regelmäßig zu kontrollieren.

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