openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Raffinierter Rootkit-Wurm öffnet Backdoor mittels Skype

12.05.201012:38 UhrIT, New Media & Software
Bild: Raffinierter Rootkit-Wurm öffnet Backdoor mittels Skype

(openPR) BitDefender entdeckt hochgefährlichen Instant-Messaging-Schädling Backdoor.Tofsee

Holzwickede, 12. Mai 2010 – Nach dem kürzlichen Angriff durch Palevo sorgt nun ein weiterer Instant Messenger(IM)-Wurm für Aufsehen. Wie Sicherheitsexperte BitDefender herausfand, trifft es dieses Mal die Nutzer des VoIP-/IM-Dienstes Skype. Diese erhalten während eines laufenden Chats plötzlich eine Nachricht mit einem Link, der angeblich zu einem Foto des Users persönlich führt. Hinter dem Link versteckt sich jedoch der Wurm Backdoor.Tofsee, der mit mehreren raffinierten Methoden versucht, Cyberkriminellen die Hintertür zu fremden PCs zu öffnen. Dazu deaktiviert er unter anderem Antivirusprogramme und Removal-Tools.

Angriffe durch IM-Würmer sind nichts Neues. User des Yahoo Messenger oder des MSN Messenger sind des Öfteren davon betroffen. Skype-Anwender jedoch blieben bislang weitestgehend verschont. Im Gegensatz zu durchschnittlichen IM-Würmern nutzt Backdoor.Tofsee eine ganze Reihe von Tricks, um seine Erkennung und Entfernung zu verhindern.

Backdoor.Tofsee spricht Sprache der User
Der Wurm setzt auf klassisches Social Engineering, um den Benutzer dazu zu bringen, dem Link zu folgen, und ihn so in die Falle zu locken. So erkennt er die lokalen Systemeinstellungen (Land, Sprache, Aufenthaltsort) und spricht den User via Instant Message in der entsprechenden Landessprache an. Der Wurm „spricht“ neben Deutsch und Englisch auch Spanisch, Italienisch, Niederländisch und Französisch. Die einzelnen Nachrichten unterscheiden sich dabei stets von den vorherigen, da sie ständig via Fernzugriff durch den Cyberkriminellen geändert werden.

Mehrere Täuschungsversuche in einem
Hinzu kommt, dass die Nachrichten ausschließlich während laufenden Konversationen des Anwenders mit einem seiner Skype-Kontakte versendet werden. Das soll die Glaubwürdigkeit der Messages erhöhen. Folgt der Nutzer dem infizierten Link, gelangt er auf eine gefälschte Rapidshare-Website. Fährt er mit dem Downloadprozess fort, erhält der User eine Datei mit der Bezeichnung „NewPhoto024.JPG.zip“. Extrahiert das Opfer diese Datei, wird eine .exe-Datei angezeigt mit dem trügerischen Namen: „NewPhoto024.JPG_www.tinyfilehost.com“; eine Täuschung, denn die Endung „com“ deutet zwar auf eine Website hin, verbirgt jedoch eine DOS-Anwendung, durch die sich der Wurm im System einnistet.

Rootkit-Treiber zur perfekten Tarnung
Um sich auf dem Betriebssystem zu verstecken, installiert der Wurm zusätzlich einen Rootkit-Treiber. Dieser versteckt alle Dateien, die auf eine Infektion von Backdoor.Tofsee schließen lassen. Zusätzlich überwacht er die Internetaktivitäten des PC-Nutzers und verhindert den Zugriff auf Websites von Sicherheitssoftware-Anbietern, Online-Scannern, Support-Foren und Windows Update-Seiten. Nicht zuletzt verhindert der Schädling auch den Zugriff auf populäre Download-Portale, die Removal-Tools anbieten.

Nachdem Backdoor.Tofsee auf diese Weise erfolgreich das System kompromittiert hat, fügt er einen eigenen Autostart-Eintrag in der Windows Registry hinzu. Dies ermöglicht ihm, Kopien von sich selbst auf Wechseldatenträgern, wie z.B. USB-Sticks, zu erstellen. Zudem deaktiviert er die Windows-Firewall und befähigt es so einen Remote-Angreifer, sich mit der Backdoor-Komponente des Wurms zu verbinden. Um die Katastrophe für das Opfer perfekt zu machen, verhindert die Rootkit-Komponente die Installation von sämtlichen Antiviruslösungen.

Weitere Informationen unter: www.bitdefender.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 428063
 114

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Raffinierter Rootkit-Wurm öffnet Backdoor mittels Skype“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BitDefender GmbH

Bild: Sicherer Urlaub für’s SmartphoneBild: Sicherer Urlaub für’s Smartphone
Sicherer Urlaub für’s Smartphone
In Bayern und Baden-Württemberg sind die Pfingstferien gerade vorbei, aber auch in allen anderen Bundesländern läuft der Countdown für die Sommerferien. Neben Kleidung, Kosmetik und den benötigten Dokumenten gehören auch Smartphone, Tablet PC oder Notebook ganz oben auf die Kofferpackliste. Denn ein Urlaub ohne Selfie, Facebook-Posts, Whats-App Gruppenchats oder Twitter-Nachrichten ist kaum noch vorstellbar. Reisende sollten ihre mobilen Endgeräte jedoch absichern, denn diese könnten zu leichtsinnig mit einem unsicheren WLAN-Hotspot verbunden…
Bild: Die 7 am häufigsten ausgenutzten Exploits in freier WildbahnBild: Die 7 am häufigsten ausgenutzten Exploits in freier Wildbahn
Die 7 am häufigsten ausgenutzten Exploits in freier Wildbahn
Schwerte, 16. April 2015 –Heartbleed, Shellshock und Poodle waren 2014 für Menschen weltweit ein unerwarteter Schock – ihre gefährlichen Auswirkungen und weite Verbreitung ließ bei vielen hundert Millionen Nutzen die Frage nach ihrer Sicherheit aufkommen. Aber treffen uns Cyber-Angriffe wirklich immer aus heiterem Himmel? In den letzten Jahren boomen Exploit Kits. Diese Tools werden in der Regel auf kompromittierten Servern gehostet und wie herkömmliche Webseiten bereitgestellt. Landet ein Benutzer auf einer dieser Seiten, wird die Browser-…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Autorun-Trojaner belegen drei Plätze in den BitDefender Schädlings-Top 10Bild: Autorun-Trojaner belegen drei Plätze in den BitDefender Schädlings-Top 10
Autorun-Trojaner belegen drei Plätze in den BitDefender Schädlings-Top 10
… sich über Wechseldatenträger, Instant Messenger oder Peer-to-peer-Plattformen. Cyberkriminelle nutzen diese beiden Schädlinge vor allem zum Stehlen von Passwörtern. Eine integrierte Backdoor-Komponente erlaubt den Angreifern den Remote-Zugriff auf fremde PCs. Schlusslicht PDF-JS.Gen hat in diesem Monat mit Autorun.AET die Plätze getauscht. 1,76 Prozent …
Bild: G DATA Security Malware Jahresbericht 2005Bild: G DATA Security Malware Jahresbericht 2005
G DATA Security Malware Jahresbericht 2005
… gestiegen. Während bei Würmern ein Rückgang um 15% zu verzeichnen ist, wuchs die Anzahl neuer Adware/Spyware (+65%), Trojan-Downloader (+52%), Trojanischer Pferde (+27%) und Backdoors (+12%) deutlich. Große Würmer, die viele Funktionen wie Schwächung des Systems, Verbreitung, Backdoor installieren in einer Datei vereinigen, werden immer seltener. Stattdessen …
Sicherheitslücke in Skype für Mac OS X entdeckt
Sicherheitslücke in Skype für Mac OS X entdeckt
München, 15. Dezember 2016 - Forscher des Trustwave SpiderLabs haben eine Art Backdoor in der Mac-Version von Skype entdeckt. Über diese Sicherheitslücke, die wahrscheinlich schon seit Jahren besteht, können - ohne dass Anwender dies bemerken - Drittprogramme mit Skype kommunizieren und damit Gespräche mitgeschnitten werden. Ein Update, dass diese Sicherheitslücke …
Bild: „Battle of the Malware“: Cracker von U-Boot-Simulation Silent Hunter 5 unter BeschussBild: „Battle of the Malware“: Cracker von U-Boot-Simulation Silent Hunter 5 unter Beschuss
„Battle of the Malware“: Cracker von U-Boot-Simulation Silent Hunter 5 unter Beschuss
… einer genaueren Untersuchung gleich vier verschiedene Schädlinge entdeckt, durch die der User Gefahr läuft, seinen PC zu infizieren: zwei Trojaner, einen Backdoor-Agent und ein Rootkit. Backdoor-Agenten machen den infizierten Rechner für den Remote-Zugriff des jeweiligen Programmierers zugänglich. Rootkits dagegen versuchen, Prozesse, Dateien, Registry-Daten …
Alarmstufe 1 wegen Internet-Wurm Roron
Alarmstufe 1 wegen Internet-Wurm Roron
… worden, die bereits unter anderem in Russland, USA und einer Reihe europäischer Länder zahlreiche Infektionen verursacht haben. Seine destruktive Natur, integrierte Backdoor-Funktionen (für eine unautorisierte Remote-Steuerung des Computers) und seine Fähigkeit, sich über mehrere Kanäle zu verbreiten machen den Wurm höchst gefährlich. Roron verbreitet …
Bild: Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettetBild: Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettet
Malware-Matroschka: Windows-Wurm in Android-Backdoor eingebettet
Im Juli 2018 verbreiteten Cyber-Kriminelle die Backdoor Android.Backdoor.554.origin, welche zudem den Windows-Wurm Win32.HLLW.Siggen.10482 in sich trug. Die Backdoor gelangte durch gefälschte WhatsApp- und Telegram-Versionen sowie falsche System-Updates auf die mobilen Geräte. Mithilfe von Android.Backdoor.554.origin konnten die Cyber-Kriminellen u.a. …
Bild: Doctor Web stellt die größten Bedrohungen im November 2016 vorBild: Doctor Web stellt die größten Bedrohungen im November 2016 vor
Doctor Web stellt die größten Bedrohungen im November 2016 vor
… Doctor Web ein Botnet, welches mehrere DDoS-Angriffe durchführen kann, wie z.B. Dateien auf den infizierten PC hochladen und starten Die Cyber-Kriminellen verwendeten hierfür die BackDoor.IRC.Medusa.1. Der Trojaner gehört zur Klasse der IRC-Bots und erhält Befehle via IRC (Internet Relay Chat), indem er sich per Chat-Kanal anschließt. Die Virenanalysten …
BitDefender veröffentlicht kostenfreies Removal Tool für Super-Wurm Stuxnet
BitDefender veröffentlicht kostenfreies Removal Tool für Super-Wurm Stuxnet
… um sich selbst auf den Ziel-Systemen zu starten. Hat der Virus sich erst einmal auf einem Rechner eingenistet, öffnet er dem Angreifer eine „Backdoor“ und installiert zwei Rootkits. Letztere wiederum beseitigen sämtliche Spuren des Wurms. Die BitDefender-Experten haben schnell auf die Bedrohung reagiert und ein zuverlässiges Removal-Tool entwickelt, …
MicroWorld warnt: Backdoor-Wurm zielt auf Sicherheitslücke in Microsoft Word
MicroWorld warnt: Backdoor-Wurm zielt auf Sicherheitslücke in Microsoft Word
… absetzt, wenn der Nutzer eine maligne Word-Datei öffnet, die er aus dem Internet geladen oder per eMail erhalten hat. Worm.Mofeir ist ein Netzwerk-Wurm mit Backdoor-Eigenschaften. Mofeir öffnet einen Backdoor-Zugang um eine Remote-Attacke zuzulassen und zu initiieren. Dadurch kann der Eindringling dann den endgültigen Zugriff auf das System bekommen, …
Bild: Doctor Web Virenanalyse: Android-Trojaner stiehlt vertrauliche Daten von WhatsApp und Co.Bild: Doctor Web Virenanalyse: Android-Trojaner stiehlt vertrauliche Daten von WhatsApp und Co.
Doctor Web Virenanalyse: Android-Trojaner stiehlt vertrauliche Daten von WhatsApp und Co.
… einen Android-Trojaner, der Nachrichten und Bilder italienischer Nutzer aus Messenger-Diensten wie Skype, WhatsApp und Telegram stahl. Zudem fanden sie eine gefährliche Backdoor, die die 64-Bit-Version von Microsoft Windows infizieren kann. Cyberkriminelle haben zudem die Funktionsweise des gefährlichen Linux-Trojaners Linux.ProxyM weiter entwickelt. Im …
Sie lesen gerade: Raffinierter Rootkit-Wurm öffnet Backdoor mittels Skype