(openPR) Sonderausstellung des Geigenbau-Museums Mittenwald mit neu entdeckter Geige von Georg I. Klotz
Vom 14. Mai bis 7. November 2010 zeigt das Geigenbau-Museum Mittenwald die Sonderausstellung „Mathias Klotz und Söhne – Der frühe Mittenwalder Geigenbau“. Zu den herausragenden Exponaten gehört eine Geige von Georg I. Klotz, ein neu entdecktes Schlüsselinstrument der Mittenwalder Geigenbaugeschichte.
Mathias Klotz (1653-1743), der legendäre Gründer des Geigenbaus im bayerischen Mittenwald, beeinflusste die Geschichte seiner Kunst auch und zuerst durch seine Söhne. Georg (1687-1737), Sebastian (1696-1775) und Johann Carl (1709-1769) wurden bei ihrem Vater ausgebildet und zu Sachwaltern seines handwerklichen Erbes.
Leider sind gerade von dem zu früh verstorbenen Georg Klotz nur wenige Instrumente erhalten, die seinen Beitrag zur Ausprägung des typischen „Klotz-Modells“ in dieser wichtigen Frühphase des Mittenwalder Geigenbaus erhellen könnten. Eine Lücke, die durch eine neu entdeckte Violine etwas kleiner geworden ist: Corilon Violins, ein auf alte Streichinstrumente spezialisiertes Handelsunternehmen in Konstanz, hat eine bislang unbekannte Georg-Klotz-Geige erworben und dem Mittenwalder Geigenbau-Museum gestiftet. Von führenden Experten identifiziert und restauriert, wird das Instrument in der Sonderausstellung „Mathias Klotz und Söhne“ erstmals öffentlich präsentiert. Corilon Violins dankt dem Geigenbau-Museum mit dieser Stiftung für die seit vielen Jahren bestehende, gute Zusammenarbeit.











