(openPR) Test zeigte: Nur CS2-User profitieren wirklich
Bonn – Das neue Profi-Bildbearbeitungsprogramm Photoshop CS5 gibt nur bedingt ein gutes Bild ab. „Wer die Vorgängerversionen CS3 oder CS4 hat, kann auf CS5 auch verzichten", urteilt der Informationsdienst „Photoshop inside" (photoshop-inside.de) aus dem Fachverlag für Computerwissen. Lediglich CS2-User „profitieren von vielen tollen Neuerungen, und das zu einem relativ günstigen Update-Preis von etwa 300 Euro".
So biete das Hauptprogramm Bridge wenig Neues. Es gebe nur eine neue Funktion, mit der Bilder bequem in andere Dateiformate umgerechnet werden können. Die neu eingeführte Mini Bridge, als kleines Bildverwaltungsprogramm innerhalb von Photoshop konzipiert, starte lästigerweise im Hintergrund automatisch das Bridge-Hauptprogramm. Ohnehin „erzeugen die Neuerungen bei der Bildverwaltung keinen Kaufrausch“, kritisiert der Fachinformationsdienst, der die englische Vorserienversion getestet hat. Hinzu komme, dass sich die Kontrastkorrektur für JPEG-Dateien kaum verbessert hat.
Positiv fiel auf, dass der Raw-Dialog nun deutlich bessere Regler gegen störendes Bildrauschen bietet. „Dies dürfte Anwender freuen, die häufiger mit hohen Empfindlichkeiten nachts oder in Innenräumen fotografieren.“ Von diesem Detail abgesehen habe sich die Behauptung des Herstellers Adobe, der Raw-Dialog biete nun generell bessere Bilder, nur marginal bestätigt.
Kostet Photoshop CS5 rund 1.000 Euro, so können Fotografen auf die um etwa 400 Euro teurere Extended Version verzichten. „Sie bietet ihnen kaum Vorteile.“ Sie spreche vor allem Video– und 3D-Gestalter an.







