(openPR) HAMBURG
PROSchulreform Hamburg ist irritiert über die Pressemitteilung des Bayrischen Philologenverbandes. Der Verband zitiert eine Aussage von 2003 des stellvertretenden Direktors des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung, Professor Hasselhorn. Dieser konstatiert, entwicklungspsychologisch sei eine Verlängerung der Grundschulzeit nicht sinnvoll. „Diese Aussage ist an keiner Stelle empirisch belegt und stellt keinerlei Zahlenmaterial zur Verfügung. Vor allem geht der Philologenverband nicht auf die Re-Analyse der ELEMENT-Studie durch Professor Baumert ein, der zufolge die Kinder, die länger auf der Grundschule in Berlin verbleiben, gute Leistungen erbringen. Ein schädlicher Einfluss ist wissenschaftlich nicht feststellbar und entsprechende Behauptungen sind unredlich“, so Stefanie von Berg, die Sprecherin von PROSchulreform Hamburg. „Auch für die Behauptung, eine sechsjährige gemeinsame Primarbeschulung habe für die meisten Kinder mehr Entwicklungsnachteile als –vorteile, führt der Verband keinerlei Studien an oder begründet dies in irgendeiner Weise,“ so von Berg weiter. „Damit stehen sämtliche Behauptungen im wissenschaftlich luftleeren Raum und stehen im starken Kontrast zu dem, was beispielsweise Hamburger Erziehungswissenschaftler zur Entwicklung von Kindern darstellen.“




















