(openPR) (Wien, Mai 2010) - Christina Werner nimmt das Motto „Kick the habit / Pfeiff drauf! Ventil Rassismus“ des diesjährigen Kunst- und Stadtteilfestival „SOHO in Ottakring 12-2010“ in Wien auf und präsentiert ihre neuen Arbeiten „Operation Spring“ und „15.Juli 2003“.
Im Mai 1999 stürmen ca. 850 Polizisten österreichweit Wohnungen, Pensionen und Asylbewerberheime. Der Codename der Polizeiaktion war „Operation Spring“. Es handelte sich um die größte kriminalpolizeiliche Aktion seit 1945. Wenige Wochen zuvor starb Marcus Omofuma während der Abschiebung von Wien nach Sofia im Flugzeug. Der Tod Omofumas führte zu Großdemonstrationen der afrikanischen Community in Österreich. Teilnehmende und Organisatoren der Demonstrationen werden später bei der Operation Spring festgenommen.Bei Christina Werners Auseinandersetzung mit diesen Ereignissen werden Elemente der Observationsvideos der „Operation Spring“ aufgegriffen. Hierbei entsteht ein temporäres Bildmonument von Marcus Omofuma unter Mitwirkung der Ausstellungsbesucher. Begleitet wird das partizipatorische Ausstellungsprojekt durch
Video- und Textinstallationen.
Eröffnung: 8.5.2010, 17-22 Uhr
Ausstellungszeitraum 9.5.2010 (17-22 Uhr), 12.5 - 16.5.2010 (17-22 Uhr), 19.5 bis 22.5.2010 (17-22 Uhr)
Ort: Hubergasse 9, 1160 Wien
Während eines Polizei - und Rettungseinsatzes am 15.Juli 2003 kam Seibane Wague im Stadtpark in Wien ums Leben. Das Ereignis wurde durch ein Amateurvideo dokumentiert und dadurch einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Beim Reenactment „15.Juli 2003“ werden die Zuschauer zu Zeugen dieser Geschehnisse, die von Darstellern wiederholt werden.
Veranstaltungstermin: 13.5.2010, 19 Uhr
Ort: Yppenplatz, 1160 Wien
















