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Das Studium finanzieren im Zeitalter des Web 2.0

29.04.201015:52 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Jenaer Studenten und Absolventen starten mit jaywop.de ein Informationsportal über die Möglichkeiten der Studienfinanzierung im Web 2.0. Gerade in Zeiten von Bachelor und Master ein wichtiges Thema...

Jena, 28. April 2010 - Heute stellen Studenten und Absolventen des Studiengangs Medienwissenschaft/Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein neuartiges Informationsportal zum Thema Studienfinanzierung über das Internet vor. In den letzten Monaten wurden umfangreiche Daten zusammengetragen und mit einem attraktiven Design unter dem Namen jaywop.de veröffentlicht.



"Es geht hier in erster Linie darum, persönliche Erfahrungen mit anderen Studierenden zu teilen" sagt Initiator und Projektleiter Jan Jecke über die Beweggründe. Und tatsächlich stammt ein Großteil der dargebotenen Informationen aus dem persönlichen Erfahrungsschatz der beteiligten Studenten. Über die Jahre haben sie zahlreiche Ideen und Anbieter zum Thema Geld verdienen im Internet ausgetestet. "Da ist natürlich eine Menge Schrott dabei" gibt der Projektleiter zu bedenken. "Das wirkt sicherlich abschreckend. Doch es gibt genügend seriöse Angebote, die für Studenten eine echte Alternative zu herkömmlichen Jobs bieten".

Gerade durch die Einführung der neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master hat sich die Situation für viele Studierende weiter verschärft. Im Rahmen des strengen Stundenplans bleibt kaum noch Zeit für einen geregelten Nebenjob. Daher sind flexible Einkommensmodelle jetzt wichtiger als je zuvor. "Es klingt doch einfach zu schön um wahr zu sein. Ich sitze in der Bibliothek und nutze eine kurze Lernpause, um schnell einen bezahlten Auftragstext zu schreiben oder an einer Online-Befragung teilzunehmen. Das witzige daran ist, dass es wirklich so möglich ist." sagt Jan Jecke.

Der gebürtige Jenenser hat sein Magisterstudium an der Uni Jena unter anderem auch mit solchem E-Jobs finanziert. "Gerade in einer kleinen Studentenstadt wie Jena ist es nicht einfach, einen ordentlichen Job nebenbei zu finden. Es gibt einfach zu viele Studenten. Anstatt für 5 Euro die Stunde in einem Café zu arbeiten, hab ich da lieber Auftragstexte im Netz geschrieben und bis zu 12 Euro die Stunde geschafft" berichtet Jecke.
Neben dem Einkommen, das man als Student sicherlich gut gebrauchen kann, dienen Auftragsarbeiten im Internet nicht zuletzt auch der persönlichen Weiterbildung. Es geht in aller Regel darum, sich in neue Themengebiete einzuarbeiten und darüber einen fachlich korrekten Text zu schreiben. Und dafür ist ja im Endeffekt die Bibliothek wirklich der geeignete Ort.

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