(openPR) Selten besuchten so viele fröhlich lachende Tauchbegeisterte das La Palma Diving Center wie im März diesen Jahres.
Zwar waren sie als Gruppe angekündigt, aber ihr Ankommen sorgte dann doch für viele turbulente und schöne Überraschungen. Mit positiver Energie geladen zogen sie uns alle in ihren Bann.
Eva und Stefan, die Betreuer hatten zunächst Mühe, allen Fragen und Wünschen gerecht zu werden. 10 Frauen und Männer bevölkerten die Räume. Eifrig wurden die Bildbände mit Informationen und Bildern rund um das Reich der Tiefe geblättert und begutachtet. T-Shirts und Baseballkappen wurden auf Grössen und Formen getestet. Das alles verbunden mit einem lauten Hallo und Hola.
Das La Palma Diving Center gehört natürlich dazu !
Eva hatte bereits von Deutschland aus die attraktivsten La-Palma-Aktivitäten recherchiert. Eine Ausfahrt mit unserer Bussard sollte ebenfalls ein Highlight dieser Reise sein, sowie die Tauchschule mit Herz und Niveau – das La Palma Diving Center. Es sollte die Möglichkeit der Taucherfahrung geboten werden. Hoch interessiert und aufmerksam verfolgte die Gruppe den ca 45 minütigen kurzweiligen Informationsfilm, der jedem angehenden Taucher vor dem Schnupper-Tauchgang vorgeführt wird. Fragen über Fragen folgten jede Menge Antworten der beiden Basis-Betreiber.
Schritt für Schritt ins Reich der Tiefe
Die Betreuer Eva und Stefan waren sofort Feuer und Flamme und wollten auch gleich starten. Inspiriert und mutig schloss sich Benedict, der ebenfalls Deutscher Meister im Behinderten-Judo ist, den beiden an.
Die Verantwortung der Tauchlehrer beim Tauchen mit Behinderten ist sehr gross, dies erfordert nicht nur eine spezielle Ausbildung sondern auch Ruhe, Besonnenheit und absolute Ruhe des Verantwortlichen.
Joe nahm die Herausforderung ohne Zögern an. Nicht nur eine ausführliche und einleuchtende Erklärung der notwendigen Tauchutensilien war notwendig, viel wichtiger war die körperliche Nähe und Betreuung von Benedict und natürlich das Vertrauen des Tauchschülers in seinen Mentor.
Begleitet von ermunternden Zurufen und Applaus, der die Strandnähe bevorzugenden weniger Mutigen, näherte sich Benedict forschen Schrittes dem atlantischen Reich der Wunder. Dicht gefolgt von seinem Tauchlehrer Joe.
Partnerschaftlich, Hand-in-Hand vereint, fegte die erste Überraschungswelle über beide hinweg. Fröhlich verkündete Benedict “im Tiefen kann ichs nicht …” und schwupps-die-wupps sprang er Joe in die Arme. Joe trug ihn fortan auf Händen bzw in den Armen: Benedict war begeistert von den Atlantikbewohnern, die sich ihm in ihrer ganzen vielfältigen Farbenpracht darboten. Bei jedem Auftauchen lachten seine blauen Augen, sein Gesicht strahlte und die Freude über seine Entdeckungen wurde auch jedesmal an seinen Tauchlehrer weitergegeben.
So intensiv hatte auch Benedict das Paradies unter Wasser selten empfunden. Eine Fülle an Abenteuern tat sich für seinen Schützling auf: Da gab es ganze Schwärme von Geiss-Brassen, bunte Papageifische und schillernde Meerpfauen zu bewundern. Die See-Igel würdigte Benedict dann doch lieber mit gebührendem Abstand. Sein persönlicher Bodyguard Joe garantierte auch hier für seine Sicherheit. Nach mehr als einer Stunde war ein aussergewöhnliches Abenteuer perfekt. Über alle Massen glücklich schilderte Benedict seine Taucherfahrungen und gab die meisten Atlantikwunder preis.
Beim nächsten Mal will er dann unbedingt Delfine sehen. Ein Wunsch bleibt schliesslich immer. Und auch Joe beendete diesen aussergewöhnlichen Tag aufgetankt mit der Fröhlichkeit seines Tauchpartners und sinnierte über die Freude, die man anderen gibt … “Ich bin zu alt, um nur zu träumen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein …” der nächste Abenteuer-Tauchgang kommt bestimmt.










