(openPR) Die deutsche Musikindustrie beklagt seit Jahren schrumpfende Umsätze. Doch nun freut sie sich im Downloadbereich über einen Umsatzplus von 34 Prozent (2009). Die GEMA winkt bereits ab: Sie erwartet für das laufende Jahr schon wieder einen Umsatzrückgang.
Unter den Majors droht nach der Katalogübergabe von BMG an Sony bereits die nächste Übernahme: EMI geht das Geld aus, Sony ist interessiert!
Während „die Großen“ immer weniger werden, bilden sich – World Wide Web sei dank – zunehmend neue unabhängige „Independant“ Labels. Eines von vielen in Deutschland, aber mit einer hervorstechenden Vision: Das Hamburger Label Mathouse Records.
„Wir wollen insbesondere im Deutschen Markt zeigen, welches die Qualitäten von `House´ Musik sind; nicht nur ein Trend, sondern ein ernstzunehmendes Musikgenre mit Tradition“ sagt Labelgründer Martin Rüssmann (25). „House Musik wird von den Medien in Deutschland nahezu boykottiert! Zu unrecht. Das wollen wir ändern!“
Dabei geht Mathouse Records Neue, aber auch alte Wege: Als erste Veröffentlichung kommt der Vocal-House Track „Love Me“ heraus, digital und auf Schallplatte! Und das in Zusammenarbeit mit der deutschen Ausgabe des legendären House-Label „Strictly Rhythm“.
„Wir sind sehr stolz, dass wir diesen groovigen House-Track mit Remixen eines der angesagtesten House-Produzenten unserer Zeit (ATFC) mit Strictly veröffentlichen dürfen!“.
Der Titel hat bereits einige Dance- und DJ-Charts in Deutschland erreicht und lässt hoffen, dass Mathouse Records seinem Ziel ein Stück näher kommt: „To demonstrate what House music is: Not vogue, it´s soul!“













