(openPR) Norden. Die Onno Behrends GmbH & Co. KG in Norden, ein Tochterunternehmen der Laurens Spethmann Holding (LSH), ist mit dem Energieeffizienz-Preis 2010 der Wachstumsregion Ems-Achse ausgezeichnet worden. Die Jury habe sich für einen „herausragend innovativen und nachhaltig arbeitenden Gewinner“ entschieden, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff anlässlich der Preisverleihung am 7. April in Norden. Der Teeproduktionsbetrieb Onno Behrends habe das Thema Energiesparen „frühzeitig und in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt“, teilte die Jury mit. Der Verein Wachstumsregion Ems-Achse ist eine freiwillige Kooperation der Wirtschaft, der Kommunen und der Bildungseinrichtungen in der Region Ostfriesland. Die Ems-Achse zählt rund 350 Mitglieder und weitere 1.300 Netzwerkpartner. Der Preis wurde zum ersten Mal vergeben und würdigt „Leistungen zur Steigerung der Energieeffizienz in kleineren und mittleren Unternehmen“.
Innovatives Energiemanagement schützt die Umwelt und sichert Arbeitsplätze
Mit der Preisverleihung finden die erfolgreichen Aktivitäten der Onno Behrends GmbH & Co. KG im Bereich Energiesparen ihren vorerst krönenden Abschluss. Bereits 2004 hatte das Unternehmen angesichts steigender Energiekosten nach eingehender Analyse einen umfassenden Maßnahmenkatalog zum Thema Energiesparen beschlossen. Das Resultat kann sich sehen lassen: Fast zwei Drittel der Heizenergie und über ein Drittel des Stromverbrauchs konnten eingespart werden, berichtet Onno-Behrends-Werksleiter Christian Abrams.
Um diese Ergebnisse zu erreichen, ersetzte das Team um Abrams fünf Kompressoren durch einen drehzahlgeregelten Kompressor mit Wärmerückgewinnung. Überprüfung des Druckluftnetzes mit einer partiellen Erweiterung des Rohrquerschnittes ermöglichte ein Absenken des Luftdrucks. Die Abwärme aus der Produktionshalle wird durch Absaugung zum Heizen der Läger genutzt. Durch geschicktes Anordnen von Zuluftleitungen für die Klimatisierung der Produktionshallen konnte zudem die Kühllast auf ein Drittel reduziert werden. Die Einführung eines Spitzenlastmanagements senkte die Lastspitzen um über 100 KW. Weitere Einsparungen brachten unter anderem Isoliermaßnahmen, der Austausch von Fenstern, eine neue hocheffiziente Hallenbeleuchtung mit Beleuchtungsmanagement und der Anschluss der Verwaltung an die Wärmerückgewinnung.
„Ein zusätzlicher, positiver Effekt ist die jährliche Einsparung von 238 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid“, sagt Christian Abrams. Teil des Erfolgskonzepts ist auch die Einbindung der Mitarbeiter in das Thema Energiemanagement. „Wir haben insbesondere unseren jungen Mitarbeitern erklärt, wie wichtig eine energiesparende und umweltgerechte Ausrichtung der Produktion für die Steigerung der Wirtschaftlichkeit des Betriebs im harten Wettbewerb ist“, sagt Abrams. Und er fügt hinzu: „Wir haben den sportlichen Ehrgeiz unserer Mitarbeiter geweckt, auch beim Thema Energiesparen ganz vorne mit dabei zu sein. In fast jedem Betrieb besteht die Möglichkeit, die Energiekosten um 20 Prozent und mehr zu senken – und dies mit einem Einsatz, der sich spätestens innerhalb von zwei Jahren bezahlt macht“, so Abrams.












