(openPR) Mit Stadtlichtung - Lichtkunst im Palmengarten taucht der Palmengarten in das Lichtermeer der Luminale 2010 ein und ragt dennoch heraus
Obwohl eine Lichtung im Sinne des Bundeswaldgesetzes als Wald gilt, sehen viele Menschen eher einen Widerspruch in der Gleichstellung von kahler Fläche einerseits und prallem Baumbestand auf der anderen Seite.
Dennoch muss man sich nicht nur in Bezug auf das Forstwesen immer wieder eines Besseren belehren lassen, wenn es um das Ästhetische freier (und nicht leerer) Räume wie auch deren gekonnter Inszenierung geht.
Ein wahrhaft ful(u)minantes Beispiels für die gelungene Ausleuchtung heller Momente gab hierfür der ‚Beitrag‘ des Frankfurter Palmengartens zur Lichtwoche/Luminale 2010. Dabei stellten die Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main auf den Flächen und in den Hallen des Palmengartens ihre Sicht aufs Licht dar und gewannen mit insgesamt 11 Installationen den Kampf um die Tabellenspitze, was die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen der Luminale 2010 angeht.
Das lebendige Wechselspiel zwischen begreifbaren und ausschließlich andere Sinne ansprechende Installationen machte dabei vor allem in Verbindung mit dem außergewöhnlichen Ambiente des Palmengartens den besonderen Reiz der Veranstaltung aus. Neben Streichlicht, der berührbaren aus hinterleuchtetem, bedrucktem Stoff auf Holzrahmen bestehenden Installation, standen vor allem auch das interaktive Licht-Klanginstrument Spektrum im Subantarktishaus im Vordergrund des Interesses der zahlreichen Besucher. Diese waren sich nicht nur in Anbetracht der Tatsache, sich für den Heimweg dank der Installation Light to Go ein Stück Licht mitnehmen zu können, sicher, dass auch in 2010 die Luminale-Abende im Palmengarten ein echtes Highlight waren.









