(openPR) Der Verteilungskampf ist entbrannt. Schließlich geht es laut GfK bereits um mehr als 1,6 Mrd. Euro Umsatz jährlich, den Versender mit Wohn- und Einrichtungsgegenständen erzielen. Das Internet kristallisiert sich auch für Möbel mehr und mehr als Königsweg des Verkaufs heraus. Lange hielten sich die Deutschen zurück, ihre Möbel im Netz zu kaufen, denn Sofa, Tisch & Co. wollten vor Ort im Einrichtungshaus unter die Lupe genommen werden. Heute wird nach Lust und Laune online eingerichtet. Die Konsumenten gebrauchen das Internet mehr denn je als unerschöpfliche Informations- und Inspirationsquelle und benutzen zunehmend auch die angebotenen Warenkörbe. Im Januar wurde im deutschsprachigen Raum allein das Wort „Möbel“ 83 Mio. Mal in die Suchmaske eingegeben, wie die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AgoF) herausfand. Zwischen April und Juni 2009 suchten fast 44 Prozent der User Infos zum Thema Möbel und Wohnen.
Doch wer gewinnt und wer verliert den Kampf um die Marktanteile im Web? Klassische Versender, stationäre Händler, reine Online-Anbieter und Filialisten werben um die Aufmerksamkeit und die Kreditkartennummern der User. Das große Wohn-Interesse der Surfer befriedigen die klassischen Versender wie Otto und Neckermann und singuläre Online-Shops immer besser. Die traditionellen Händler werden unruhig und geraten unter Druck, da ihre (Stamm-)Kunden auch online einiges erwarten. Stationäre Aktivitäten und E-Commerce stehen dabei nicht in kannibalischer Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich, wenn das neue Geschäftsmodell gut durchdacht ist.
Die „möbel kultur“ analysiert die Umverteilung des Marktes in Richtung Internet und dokumentiert erstmals in einem 16-seitigen Sonderheft, wer im Möbel-Web mitmischt – darunter Amazon, Ebay, Otto, Neckermann, Ikea, das Dänische Bettenlager, Roller, Poco und viele weitere große Namen. Aufgelistet sind insgesamt über 70 Player.











