(openPR) Die Preisträger des John Lennon Talent Awards 2010/2011 stehen offiziell fest. Zwölf Bands haben es nach der Bandfactory im Musikzentrum Hannover in das Förderprogramm des renommierten Newcomerpreises geschafft, der bereits zum zehnten Mal von den Itzehoer Versicherungen ausgerichtet wird. Folgende Künstler werden für mindestens ein Jahr individuell gefördert: AuRa (Hamburg), berge (Berlin), „Dear Lament...“ (Nordrhein-Westfalen), Heavy Ride (Bayern), Leonard Las Vegas (Bayern), On a SunDaY (Bayern), One Night Stand (Bayern), Parfum Brutal (Nordrhein-Westfalen), Rokoko (Hessen), She Wants Chaos (Schleswig-Holstein), SHENANIGANZ (Bayern) und The Xplode (Baden-Württemberg).
Aus fast 1000 Bewerbern waren die 24 Künstler ausgewählt worden, die am Osterwochenende bei der Bandfactory in Hannover unter echten Livebedingungen um die zwölf Plätze des Förderprogramms spielten. Auf alle Newcomer wartete eine großen Bühne mit professioneller Licht- und Soundanlage, auf der sie maximal 15 Minuten aus ihrem Songrepertoire präsentieren konnten. Eine sechsköpfige Jury, zu der unter anderem Singer/Songwriter Niels Frevert gehörte, machte sich während jedes Auftrittes zahlreiche Notizen zu Kategorien wie Komposition, Bühnenperformance und auch Originalität. Am Ende des Wochenendes dienten diese Notizen als Diskussionsgrundlage innerhalb des abschließenden Jurygespräches.
Direkt nach ihrem Auftritt stellten sich alle Musiker einem Interview. So wollten die Juroren um Ulf Krüger, den künstlerischen Leiter des JLTA, unter anderem wissen, warum die Newcomer sich beim JLTA beworben haben, wo sie Defizite innerhalb ihrer Musik sehen und wie ernst sie ihr jeweiliges Musikprojekt nehmen. Im Idealfall stimmten Fremdbild und Selbsteinschätzung überein. Die zwölf Preisträger konnten sowohl auf der Bühne als auch im Interview überzeugen.
„Das Niveau der Bands ist in diesem Jahr wirklich extrem hoch. Deshalb können auch die Künstler der Top24, die es nicht ins Förderprogramm geschafft haben, sehr stolz auf ihre Leistung sein“, sagte Ulf Krüger.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den zwölf Preisträgern nicht. Bereits Ende Mai lädt der JLTA in das Landeskulturzentrum Salzau zum ersten Arbeitstreffen. Die Inhalte dieses Coachings werden in den nächsten Wochen individuell auf die Belange der einzelnen Bands zugeschnitten.













