(openPR) Mit abschließenden Fahrwerkstests in der Villinger Motocrosshalle „Raceland“ hat sich Touratech Racing, das Rennteam der Niedereschacher Firma Touratech, auf die nun beginnende Endurosaison 2010 vorbereitet. Außer der kompletten German Cross Country Meisterschaft (GCC) stehen auch einige der Extreme-Events, die im nächsten Jahr die neue World Extreme Enduro Championship (WXEC) bilden werden, auf dem Terminkalender.
Neben Florian Dietrich (München), 2009 Dritter in der Expert Single Class bei den berüchtigten „Red Bull Romaniacs“, hat Touratech Racing mit dem bayerischen Endurospezialisten Gerhard Forster ein klangvollen Namen für diese Wettbewerbe verpflichtet: sechster Platz beim „Erzberg Hare Scramble“ und zugleich bester Viertakt-Fahrer, Zweiter bei den „Red Bull Romaniacs“, Vierter bei der „Roof of Africa“ und Sieg beim Hillclimbing am Rachauer Teufelsberg – der bisherige BMW-Werksfahrer kann auf beeindruckende Erfolge zurückblicken. Zusammen mit Bernd Eckenbach, einem der bekanntesten Motocrosser Deutschlands, wird Forster auch beim 24-stündigen „Endurance Day“ am 15./16. Mai in Torgau auf der Touratech-BMW G 450 X ordentlich Gas geben.
Das will auch der französische Supercrosser Mickael Musquin, der extra für die Fahrwerkstests im Villinger „Raceland“ von Toulouse eingeflogen wurde. Der Bruder des amtierenden MX2-Weltmeisters Marvin Musquin bestritt 2009 seine erste Saison für Touratech-Racing bei der GCC und landete in der hochkarätig besetzten Profi-Klasse gleich unter den Top Ten. Bei seinem ersten Testrennen in diesem Jahr, einem französischen Cross-Country-Lauf (Endurance TT Antagnac), führte er nahezu vom Start weg und fuhr für Touratech Racing einen ungefährdeten Sieg ein. Musquin und Forster könnten unterschiedlicher kaum sein: auf der einen Seite ein junger, schneller Motocrosser, der die Grenzen der Physik zu ignorieren scheint, auf der anderen Seite ein im Trialsport verwurzeltes Enduro-Urgestein mit einem Faible für die „üblen Geschichten“, also die technisch besonders anspruchsvollen Wettbewerbe. Beide zusammen sind eine absolute Wunschbesetzung.
Alex Sedlmair, das dritte bayerische Rennteammitglied, legte ebenfalls einen klasse Saisonstart hin, gewann er doch trotz schwieriger Bodenverhältnisse auf der Touratech-BMW das Vier-Stunden-Teamenduro in Unterreith.
Natürlich werden die Touratech-Fahrer der ersten Stunde, Ian Rowley (Fischbach) und Rolf Epting (Langenschiltach) wieder ins Renngeschehen eingreifen, unter anderem bei der GCC, dem „Endurance Day“ und den „Red Bull Romaniacs“ im Juni. Neben dem Frankfurter Tillmann Pusch, der neu ins Team gekommen ist, wollen sich außerdem die Nachwuchsfahrer Joscha Wiefel (Rottweil) und Björn Schuh (Niedereschach) in der German Cross-Country-Serie und bei diversen anderen Events beweisen.
Touratech AG
Auf dem Zimmermann 7-9
78078 Niedereschach
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Touratech AG
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Über das Unternehmen
Touratech - neue Ideen fürs Motorrad
Als Herbert Schwarz seinen ersten Tripmaster für den Eigenbedarf entwickelte, ahnte er noch nicht, dass er nur wenige Jahre später zusammen mit Jochen Schanz Chef einer Firma sein würde, die heute am Standort Niedereschach am Rand des Schwarzwalds über 200 Mitarbeiter beschäftigt und sich mit innovativen Ideen und praxiserprobtem Zubehör rund ums Motorrad weltweit einen Namen gemacht hat: die Touratech AG.
Ursprung der Touratech-Produkte waren der erste beleuchtete Fahrradtacho und selbst gebaute Alukoffer für Touren nach Afrika, in den Nahen Osten, die USA und nach Nordeuropa. 1990 wurde der erste IMO, ein wasserdichter Motorradcomputer mit vielen Funktionen, entwickelt, mit dem die frisch gegründete Touratech GbR auf dem Markt Fuß fasste. Geboren aus der Erfahrung vieler Reisekilometer, werden ständig weitere Produkte entwickelt und optimiert: Touratech bringt für alle neuen BMW-Enduros sofort zu ihrem Erscheinen spezielles Zubehör heraus, stellt neue Mitarbeiter ein, bezieht ein großes Produktionsgebäude und wird 1999 in eine AG umgewandelt.
Heute reicht die Bandbreite der Touratech-Produkte vom Navigationsbereich mit selbst entwickelter Software und elektronischen Navigationshilfen inklusive rallyeerprobter Halterungen über Zubehör und Spezialteile für alle aktuellen BMW-Enduros sowie auch für Reiseenduros anderer Marken bis hin zu einer umfangreichen Outdoor-Abteilung. Komplette Umbauten wie beispielsweise die „ReVamp“ auf Basis der R 1100 GS/R 1150 GS gehören ebenfalls zum Programm der Touring- und Offroad-Spezialisten aus dem Schwarzwald. Die Produktion wurde in den vergangenen Jahren in rasantem Tempo aufgebaut; zum Einsatz kommen hochmoderne Fertigungsmethoden. Nach der 2007 erfolgten Erweiterung des Firmengeländes werden Kunden und Interessierten in einem 800 Quadratmeter großen Shop ständig eine große Auswahl reisetauglich ausgerüsteter Motorräder sowie Ausstattung und Outdoor-Equipment präsentiert.
Geblieben ist die Begeisterung fürs Motorradfahren und für Reisen in ferne Länder: Angeboten wird nur, was sich in der Praxis bewährt hat! So realisierte Touratech im vergangenen Jahr in enger Zusammenarbeit mit BMW Motorrad die weltweit erste Abenteuer-Motorradreise mit einer BMW F 800 GS: Herbert und Ramona Schwarz, Letztere auf der G 650 Xchallenge, umrundeten in vier Wochen den Victoria-See in Südafrika – nach Reisen durch Tibet, Namibia, Bolivien, Mexico und einer Offroad-Durchquerung der USA ein weiteres Großprojekt, das unter dem Titel „Das Ende der Regenzeit“ filmisch festgehalten wurde.
Getestet wird aber auch unter härtesten Bedingungen auf Rallyes und im Endurosport, zum Beispiel bei der Paris-Dakar. Hier hat es Touratech 2002 als erstes Team in der Geschichte der legendären Wüstenrallye geschafft, zwei Motorräder mit Einspritzanlage ins Ziel zu bringen. Da im Sporteinsatz selbst kleinste Unstimmigkeiten gnadenlos aufgedeckt werden, gibt es seit 2005 ein eigenes Race-Team. Die dabei gewonnen Erkenntnisse fließen direkt in die Arbeit ein, wobei aber auch auf eine ansprechende Optik geachtet wird: Die Neuentwicklungen verbinden Dynamik mit Individualität, Sportlichkeit und Leichtigkeit. Davon können auch die Fahrer von Tourenmotorrädern profitieren: Die Touratech-Streetline bringt viele Ideen für noch mehr Fahrspaß auf Asphalt.
• Weitere Informationen unter www.touratech.de.