(openPR) Stadthagen/Minden, 29. März 2010. Etwa ein Megawatt Nennleistung erreicht die deutschlandweit größte Dachanlage, die mit Kyocera Hochleistungs-Solarzellen ausgestattet ist. Errichtet haben Facharbeiter der Ahrens Solartechnik GmbH & Co. KG die Photovoltaikanlage auf der etwa 25.000 Quadratmeter großen Dachfläche der Spedition Nosta im niedersächsischen Stadthagen. Seit Oktober 2009 sind die Module Sonne und Wind ausgesetzt und produzieren umweltfreundlichen Strom. Das witterungsbeständige Triflex ProDetail sorgt dafür, dass die durchdrungene Dachhaut in den Anschlussbereichen der 600 Stahlstützen, die die Module tragen, langzeitsicher abgedichtet ist.
Der nachhaltige Ausbau der Photovoltaik ist erklärtes Ziel Deutschlands und der EU. Denn die Nutzung erneuerbarer Energien trägt dazu bei, fossile Ressourcen zu schonen, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Klimaschutzziele zu erreichen. Bis Ende 2009 wurden laut Bundesumweltministerium rund 9.000 Megawatt Solarstromleistung installiert. Das entspricht etwa einem Prozent des Gesamtstromverbrauchs. Um diesen Anteil nachhaltig zu erhöhen, bieten Dachflächen vor allem auf Industrieflachbauten eine wertvolle Flächenreserve.
Ein Beispiel, wie Dachflächen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt werden können, ist die Installation einer Solaranlage mit einer Nennleistung von etwa einem Megawatt auf den Dächern der Spedition Nosta in Stadthagen. Gerade einmal vier Monate benötigten die Spezialisten der Ahrens Solartechnik GmbH & Co. KG, um das Solarkraftwerk zu installieren und die Dachflächen im Bereich der 600 Stahlstützen abzudichten. Die Photovoltaikanlage wurde 50 Zentimeter über der Abdichtung montiert, damit sie bei einer eventuellen späteren Dachsanierung nicht demontiert werden muss. Außerdem darf die vorhandene Mineralfaser-Dachdämmung gemäß Herstellerrichtlinien nicht belastet werden – die realisierte Stützenkonstruktion war dafür die ideale Lösung.
700 Tonnen CO2- Ausstoß vermeiden
„Die Anlage ist deutschlandweit die größte Dachanlage mit Kyocera-Modulen und gibt 920.000 Kilowatt Strom pro Jahr ab. Die produzierte Menge, die zentral vor Ort verbraucht wird, reicht aus, um 260 Einfamilienhäuser zu versorgen und etwa 700 Tonnen CO2- Ausstoß pro Jahr zu vermindern“, beziffert Dieter Ahrens, Geschäftsführer der Ahrens Solartechnik, die Dimension der Solaranlage. Diese geballte Energieleistung hat auch ihr Gewicht: Die 4.600 Solarmodule bringen mit insgesamt 600 Stahlstützen eine zusätzliche Last von über 200 Tonnen auf die Dachfläche.
Diese zusätzliche Dachlast und die ungeschützte Windexposition stellen erhöhte Anforderungen an die Stützen und die Abdichtung der Dachdurchdringung. Aufgrund jahrelanger Erfahrung mit Triflex Flüssigkunststoff vertrauen die Fachverarbeiter der Ahrens Solartechnik deshalb auf das Abdichtungssystem Triflex ProDetail. „Triflex ProDetail ist eine schnelle und dauerhafte Abdichtung und vor allem auch für verschiedene Untergründe geeignet“, begründet Dieter Ahrens seine Wahl des Abdichtungssystems. Denn das 2-komponentige Abdichtungsharz ist tieftemperaturflexibel und haftet nahtlos auf verschiedensten Untergründen.
Schritt für Schritt abdichten
Den sicheren Stand der Solaranlage bilden 600 Stahlstützen, die mit dem Untergrund befestigt wurden. Dafür haben die Facharbeiter die vorhandene Kunststoffbahn aufgeschnitten und die Dämmung entfernt. Nach Montage der Stahlträger auf die Stützen wurden Dämmung und Kunststoffbahn wieder an die Schnittstellen angepasst und diese mit Steinklebeband abgeklebt. Für eine witterungsbeständige und unterlaufsichere Abdichtung der Dachdurchdringungen haben die Fachverarbeiter die Fläche um die Stahlträger mit Triflex ProDetail systemkonform eingefasst.
Da sich der Flüssigkunststoff bei Hitze und Kälte gleichermaßen gut verarbeiten lässt und bereits nach 30 Minuten regenfest ist, konnten die Bauarbeiten trotz extremer Sommerhitze und einsetzenden Herbstregens zügig vorangetrieben werden. Deshalb konnte das hochleistungsfähige Solarkraftwerk bereits nach viermonatiger Bauzeit seine Stromproduktion aufnehmen. Seitdem trägt es hoch oben auf den Dächern der Spedition Nosta zur umweltfreundlichen Energieerzeugung bei und leistet mit jedem Watt erzeugten Solarstroms einen wertvollen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen.
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