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Laser eröffnet neue Produktionsverfahren

06.04.201014:01 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) LASYS 2010 mit neuesten Trends in der Kunststoffbearbeitung : Wirtschaftliche Multifunktionsanlagen, gesteigerte Flexibilität, neuartige Designs


06.04.2010 „Der Laser spielt in vielen Bereichen der Kunststoffbearbeitung eine tragende Rolle – sei es in der standardisierten Beschriftung, im Schneiden oder in der Disziplin des Kunststoffschweißens", sagt Thilo von Olnhausen, Marketingleitung der ACSYS Lasertechnik GmbH. Und „aufgrund zahlreicher prozesstechnischer Vorteile wie Partikelfreiheit, berührungslose Energieeinbringung oder freie 3D-Bearbeitung, sind in der Montage von Kunststofferzeugnissen neuartige Designs möglich geworden, die bisher nur schwer oder gar nicht realisiert werden konnten - etwa Mikrofluidikbaugruppen aus der Medizintechnik", ergänzt Frank Brunnecker, Leiter Geschäftsbereich Laserschweißen bei der LPKF Laser&Electronics AG.



Welch große Bedeutung Lasersysteme mittlerweile für die Kunststoff bearbeitende Industrie erlangt haben, wird auch auf der LASYS 2010 in hohem Maße sichtbar sein. Die LASYS 2010 findet vom 8. bis 10. Juni auf dem neuen Stuttgarter Messegelände statt. Als internationale Plattform für Systemlösungen in der Laser-Materialbearbeitung zeichnet sie sich besonders durch ihre Anwendernähe und ihren material- und branchenübergreifenden Charakter aus. So nutzen beispielsweise Hersteller von innovativen, präzisen Lasersystemlösungen die Chance, auf der LASYS 2010 zu demonstrieren, dass die Lasertechnik in der Kunststoffbearbeitung nicht nur Bearbeitungsprozesse optimieren hilft, sondern auch „neue Produktionsverfahren eröffnet – wie etwa das hochpräzise und hygienische Schweißen in der Mikrofluidik oder auch das Schweißen von Sichtnähten auf großen Bauteilen wie Kfz-Rückleuchten", berichtet Lars Ederleh. Der Geschäftsführer der LaserMicronics GmbH sieht derzeit noch einen weiteren interessanten Bereich aufkommen, die LDS-(LaserDirektStrukturierung)-Technologie. „Hierbei strukturiert ein Laserstrahl ein Kunststoffbauteil und macht es zu einer dreidimensionalen Leiterplatte. So werden zum Beispiel Handy-Antennen kleiner und leistungsfähiger oder Sicherheitssensoren im Auto preisgünstiger", sagt Ederleh. Denn durch die Strukturierung mit dem Laser ließen sich Entwicklungszeiten minimieren und eine Produktionsumstellung im laufenden Betrieb könne allein durch Ändern von Daten bewältigt werden. Dienstleister wie die LaserMicronics GmbH stehen auf der LASYS 2010 Rede und Antwort etwa wenn es darum geht, durch die Nutzung neuester Technologie, einen Vorsprung im Markt zu gewinnen.

Die Herausforderung für den Anwender sieht Brunnecker vor allem darin, die Komponenten Maschinenbau, Laser- und Kunststofftechnik sowie umfangreiche Prozesserfahrung zu kombinieren: „Stellt man sich etwa eine Mikrofluidikbaugruppe vor, die als besondere Herausforderung noch aus zwei transparenten Kunststoffen besteht, müssen zum einen die Anforderungen an den Maschinenbau wie etwa reinraumgeeignet oder GMP(Good manufacturing practice)-qualifiziert bekannt sein. Zum anderen ist umfangreiches Fachwissen im Bereich der Laserstrahlquellen und -optiken sowie dem Präzisionsspritzguss erforderlich." Als ein Highlight wird LPKF auf der LASYS 2010 mit der neuen Hybridschweißanlage TwinWeld3D zur Bearbeitung von Kfz-Front- und Heckleuchten aufwarten. „Sie stellt ein echter Meilenstein in der Laserbearbeitung dar", meint Brunnecker. Denn die neue Systemtechnik der TwinWeld3D setze zusätzliche Akzente. Neben der deutlich gesteigerten Schweißnahtqualität könnten Dank des wirtschaftlichen Verfahrens auch die Kosten enorm reduziert werden. „Die Bearbeitungsgeschwindigkeit steigt bis zum Faktor fünf im Vergleich zum konventionellen Konturschweißen. Die Werkzeugkosten werden durch die flexible Andrückvorrichtung minimal gehalten. Durch die einmalige Prozessführung können teure Tempervorgänge meistens entfallen. Zusätzlich werden 3D-Designs ermöglicht, die mit keinem anderen Schweißverfahren bearbeitet werden können," zählt der LPKF-Geschäftsbereichsleiter die Vorteile auf.

Vor allem aus der Automobilindustrie ist der Laser als wertvolles Werkzeug nicht mehr wegzudenken. ACSYS hat beispielsweise die Laserbearbeitungsanlage BARRACUDA speziell zum Schweißen von Tachometerblenden modifiziert. Hierbei wird das Gehäuse mit der Klarsichtscheibe lasergeschweißt. „Der Vorteil dieser Methode ist", so von Olnhausen, „dass keine Schrauben oder jegliche andere Fixierungen wie Kleber oder Klammern benötigt werden, und durch den reversierenden Rundtisch eine zeitparallele Beladung ermöglicht wird." Ein Trend der Lasertechnik in der Kunststoff bearbeitenden Industrie geht in Richtung wirtschaftlicher und kompakter Multifunktionslösungen. „Eine Anlage soll möglichst viele Aufgaben rationell, schnell und in perfekter Qualität in einem Arbeitsgang erledigen", sagt Olnhausen. Auf der LASYS 2010 wird ACSYS deshalb das Laserbearbeitungssystem PIRANHA Multi präsentierten, das beschriften, gravieren, schneiden und schweißen kann. Es ist ein Mehrkopfsystem, das beispielsweise das mehrseitige Bearbeiten - etwa beschriften von Bauteilen in einem Arbeitsgang zulässt. Sehr innovativ ist das optionale Live-Adjust-System. Das kameragestützte System reduziert den Einrichtungsaufwand und ermöglicht eine genaue Positionierung – auch bei kleinsten Werkstücken. Vorab kann das Soll-Ergebnis auf dem Bildschirm angeschaut werden.

Weitere Trends bei Lasersystemen in der Kunststoffbearbeitung sehen die Experten in immer feineren Applikationen mit höherer Genauigkeit, aber auch in der Bearbeitung von großen 3D-Freiformbauteilen. Teil- und Vollautomation mit Datenbankanbindung gilt als innovatives Thema sowie gesteigerte Systemflexibilität von Laserbearbeitungsanlagen in der Prototyp-Industrie. Die LASYS 2010 wird noch weitere vielfältige Trends und neueste Innovationen offenbaren. 2008 gab sie erfolgreich ihr Debüt und wird heuer ihren Erfolgskurs fortsetzen. Rund 200 Aussteller werden erwartet, die es schätzen, dass es mit der LASYS endlich ein Forum gibt, das vielfältige Branchen anspricht. Bei der Erstveranstaltung kamen die Besucher bereits aus 30 unterschiedlichen Branchen. Zum Präsentationsangebot der LASYS 2010 gehören Laseranwendungen und Produktlösungen, Laser-Fertigungssysteme für die Mikro- und Makromaterialbearbeitung und Feinwerktechnik sowie zugehörige Komponenten. In einem reichhaltigen Rahmenprogramm wird unter anderem auch das 50-jährige Bestehen des Lasers gewürdigt und eine Brücke zur Forschung geschlagen werden.

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