(openPR) Freising. Die Erneuerbaren Energien leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, die Ziele der Bundesregierung beim Klimaschutz und bei der Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen zu erreichen. Im Zusammenspiel der Erneuerbaren Energien kommt dem Biogas eine ganz besondere Ausgleichs-Funktion zu. „Wir können Biogas relativ einfach speichern und dann Strom und Wärme produzieren, wenn der Wind nicht weht und/oder die Sonne nicht scheint“, macht Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas e.V., deutlich. Neben dieser wichtigen Rolle schafft die dezentrale Biogastechnologie vor allem in ländlichen Gebieten zahlreiche Arbeitsplätze und gibt Landwirten die Möglichkeit, ein zusätzliches Standbein für den Betrieb zu etablieren. „Auf die vielen Vorteile des Multitalents Biogas für die Landwirtschaft, Kommunen und Anwohner möchten wir im Rahmen unserer NRW-Biogas-Tour vom 27. April bis 1. Mai 2010 aufmerksam machen“, so Pellmeyer.
Starten wird die Biogas-Tour mit dem Hightech-Fahrrad (Velomobil) am Dienstag, den 27. April 2010, vom Bonner Münsterplatz. Von dort fährt das Team zu einer landwirtschaftlichen Biogasanlage mit Wärmekonzept bei Euskirchen. Am zweiten Tag geht es mit Muskelkraft weiter zu einer Biogas-Einspeiseanlage bei Neuss. Am Mittwochabend wird in Düsseldorf mit Mitgliedern des NRW-Landtags aus allen Fraktionen über die Erneuerbaren Energien und Biogas diskutiert. Der Donnerstagmorgen führt das Velomobil mit seinem Biogas-Begleitfahrzeug weiter nach Weeze zum Schloss Wissen, das mit Wärme aus der eigenen Biogasanlage beheizt wird. Am Abend des 29. April findet in der Fachhochschule Münster am Standort Steinfurt eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Biogas in Veredelungsregionen sinnvoll integrieren“ statt, die neben Vertretern aus Politik und Verwaltung vor allem Landwirte ansprechen wird. Die deutschlandweite Aktion „Farbe ins Feld“ (FiF) des Fachverbandes Biogas wird am Freitag mit der Aussaat eines Blühstreifens am Energiepflanzenfeld und Pressekonferenz bei Ochtrup ins Leben gerufen. Am 1. Mai 2010 findet die Biogas-Tour mit einem Hoffest auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Biogasanlage bei Metelen ihren krönenden Abschluss.
Vor der Bundestagswahl im September 2009 führte der Fachverband Biogas die erste Biogas-Tour von München nach Berlin mit überwältigender Medienresonanz durch. Neben zahlreichen Bürgermeistern, Regionalpolitikern und Kommunalvertretern waren 17 Bundestagsabgeordnete in die Tour eingebunden. Nach diesem großen Erfolg setzt der Fachverband Biogas auch dieses Jahr wieder auf die Überzeugungskraft dezentraler und regional intelligent eingepasster Biogasanlagenkonzepte, die bei der Tour besucht werden. Diese ermöglichen Win-Win-Situationen für die Landwirtschaft, die Regionen sowie für Anwohner, Kommunen und Gemeinden. Mit seinen Stationen während der NRW-Tour sucht der Fachverband gezielt die Nähe zu den Menschen. Am konkreten Praxisbeispiel vor Ort sind Presse, Politik und Anwohner am besten von den vielen Vorteilen des erneuerbaren Energieträgers Biogas zu begeistern.












