(openPR) Neues Domizil im Gebäude der Herrschinger Insel
Planegg, 23. März 2010
Am Freitag, den 19. März 2010 veranstalteten die Herrschinger Tafel und Herrschinger Insel, in der Zeit von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr, einen gemeinsamen Tag der offenen Tür. Interessierte Gäste, Nachbarn, der 1. Bürgermeister Christian Schiller sowie Gemeinderatsmitglieder und Pfarrerin Angela Smart von der Evangelische Erlöserkirche Herrsching folgten der Einladung.
Karen Bauer, Projektleiterin der Herrschinger Tafel, freute sich über die zahlreich Interessierten, die den Tag der offenen Tür nutzten, um sich über die Einrichtung zu informieren. Seit fast drei Jahren ist die „Tafel“ in Herrsching ein fester Begriff.
„Der neue Standort in der Bahnhofstraße ist ein großer Fortschritt, sowohl für die Bedürftigen als auch für die ehrenamtlich Engagierten. Gleichzeitig gilt mein besonderer Dank der Evangelischen Kirchengemeinde Herrsching, die uns bisher Räumlichkeiten für die Lebensmittelausgabe zur Verfügung stellte, so dass unser Projekt verwirklicht werden konnte“, konstatiert Ottmar Flach, Vorstandsvorsitzender der INITIATIVE DO IT e.V..
Die Herrschinger Tafel (Träger: INITIATIVE DO IT e.V.) arbeitet seit Juli 2007 sehr erfolgreich. Jeden Mittwoch, zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr, können die Bedürftigen Lebensmittel abholen. Bis dato wurden insgesamt 8.600 Lebensmittelpakte verteilt.
Sicher, es wäre besser, wenn diese Einrichtung für sozial schwache und bedürftige Herrschinger Familien gar nicht erst nötig wäre. Aber die Tafel existiert nun einmal, und das ist richtig so!
Ganz einfach, weil es Bedarf dafür gibt. Essen und Satt werden sind Grundbedürfnisse. Die Tafel ist eine soziale Einrichtung für diejenigen, denen es nicht so gut geht. Diese Erkenntnis prägt offenbar zunehmend auch das öffentliche Bewusstsein. So hätte der Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag nicht besser besucht sein können. Die Reaktionen waren sehr positiv, vor allem auch für die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer.
Die Herrschinger Tafel sucht dringend freiwillige Helferinnen und Helfer, Menschen, die Spaß am Umgang mit Menschen haben, aber die kein verträumtes Vereinsleben suchen. Menschen, die kreativ sind und die auch einmal um die Ecke denken, um ans Ziel zu kommen.
„Fast täglich erreichen uns Anrufe von Menschen in Not oder von Organisationen, die anderen helfen wollen. Als Gesamtgesellschaft müssen wir uns für die Menschen, die diese Einrichtung in Anspruch nehmen, verantwortlich fühlen. Als Lebensmittler helfen wir den Bedürftigen und geben ihnen eine Perspektive“, so Ottmar Flach, Vorstandsvorsitzender der INITIATIVE DO IT e.V..
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