(openPR) Am Samstag, den 13. März, hat auf dem Gelände der ehemaligen Sondermülldeponie in Bonfol die zweite Übung der Partner zum Schutz der Bevölkerung statt-gefunden. Das Übungsszenario konfrontierte die Einsatzkräfte mit einer Explosion, gefolgt von einem Brand; dabei kamen mehrere Personen zu Schaden. Die grosse Tragweite des Ereignisses war speziell für die Übungsbedürfnisse hin erdacht worden, mit dem Ziel, Schnittstellen und Zusammen-arbeit zwischen den verschiedenen Einheiten von Feuerwehr, Polizei und Sanität intensiv zu testen.
Basel / Bonfol / Delémont, 19. März 2010
Die bci Betriebs-AG, verantwortlich für die definitive Sanierung der Sondermüll-deponie in Bonfol, und die mit verschiede-nen Sanierungsarbeiten beauftragten Partner haben aktiv an der Übung teilgenommen, um sowohl die interne Zusammenarbeit zu testen und zu verbessern, als auch die mit den Einsatz-kräften. Das überspitzte Übungsszenario sah ebenfalls vor, die Alarmsirenen im Dorf Bonfol auszulösen, die die Bevölkerung anweisen, in geschlossenen Räumen zu bleiben. Gleichermassen haben die Einsatzkräfte Verstärkung angefordert, insbesondere der französischen Feuerwehren des Haut-Rhin sowie des Territoire de Belfort. Diese grenzüberschreitende Unterstützung wurde gemäss den Einsatzplänen getestet. Die Rettungsflieger der REGA, der Zivilschutz, die psychisch-soziale Opferbetreuung des Verein AJUSTE sowie die Bahngesellschaft Chemins de fer du Jura waren ebenfalls in die Übung eingebunden, um ihre Arbeitsweise vor Ort in Bonfol zu testen. Gleichermassen wurde die Kommunikationseinheit beübt.
Die Übung fand unter den Augen verschiedener bedeutender Personen statt, insbesondere des Regierungspräsidenten des Jura, Charles Juillard, des Gemeindepräsidenten von Bonfol, Jean-Denis Henzelin, und der Präsidentin des Verwaltungsrats der bci Betriebs-AG, Franziska Ritter.
Wie bei jeder Einsatzübung wurden auch in diesem Fall zu verbessernde Punkte festgestellt. So muss festgehalten werden, dass in einem echten Ereignisfalle sofort über notwendige Massnahmen entschieden und die Ausführung durchgesetzt worden wäre. Das hätte die Tragweite einiger in der Übung festgestellter Fehler begrenzt. Momentan erstellen die neutralen Beobachter der Übung für jeden Bereich einen Bericht, um in den nächsten Tagen eine objektive Einschätzung des Einsatzes und der Arbeiten vorlegen zu können.
Nach Ende der Übung hat Charles Juillard erneut den Willen des Kantons bekräftigt, alles zu unternehmen, um die Bevölkerung während der Sanierungsphase der Deponie bestmöglich zu schützen. „Die Einwohner können darauf vertrauen, dass die Einsatzkräfte gut vorbereitet sind und effizient arbeiten“, betonte Juillard.
Der Geschäftsführer der bci Betriebs-AG, Michael Fischer, erklärte: „Ich bin trotz einzelner Fehler bei der Übung voller Vertrauen in die Kompetenzen der Einsatzkräfte. Die präventiven Sicherheitseinrichtungen auf dem Areal sowie die zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte ermöglichen es uns, die Sicherheit der Bevölkerung zum Beginn der Pilotphase im April und für die Dauer der Sanierung zu gewährleisten.“











