(openPR) Social Media, Web 2.0 oder ganz einfach das Mitmach-Netz sind Begriffe, nach denen Kommunikationsexperten immer häufiger befragt werden. Der Beratungsbedarf ist groß. Nicht alle Plattformen eignen sich für die Unternehmenskommunikation.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff Social Media? Die freie Enzyklopädie Wikipedia definiert Social Media als "Sammelbegriff, unter dem Soziale Netzwerke und Netzgemeinschaften verstanden werden." Auf diesen Plattformen tauschen die Leute Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen. Zusammen bilden sie eine Community. Im Grunde ist das nichts Neues. Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen wurden auch in der Vergangenheit ausgetauscht. Netzwerke gibt es bereits in der analogen Welt. Mark Zuckerberg, der Erfinder von Facebook sagte einmal: "Communitys kann man nicht aufbauen, sie existieren bereits."
Plattformen als digitale Lebenshilfen
Social Media stellen diesen Communitys nun digitale Plattformen zur Verfügung. Sie helfen ihnen, das, was sie tun, nur noch besser zu tun. Blogs, helfen ihnen Tagebücher zu veröffentlichen, Flickr nutzen sie zur Organisation von Bildern, YouTube für Videos, Mister Wong zum Austausch von Lesezeichen, mit digg.com bewerten sie Nachrichten, mit Wikis organisieren sie das kollektive Wissen und mit Facebook tauschen sie sich mit Freuden und Bekannten aus. Diese Plattformen machen ihr Leben leichter. Sie sind digitale Lebenshilfen.
Mehrwert durch Social Media
Das Neue an Social Media ist, dass die Plattformen öffentlich zugänglich sind. Jeder kann heute auf Knopfdruck präsent sein: weltweit, nahezu in Echtzeit. Er braucht dafür noch nicht einmal Spezialkenntnisse. Jeder kann von jedem Ort der Welt ohne Zeitverzug digitale Inhalte nutzen und kommentieren. Wurden Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen bisher bilateral besprochen oder im kleinen Kreis ausgetauscht, so geschieht das heute öffentlich oder zumindest teil-öffentlich. Der Mehrwert ergibt sich für die Communitymitglieder also aus der leichten Bedienbarkeit, der Reichweitensteigerung, der Beschleunigung und der Publizität durch Social Media Software. Unternehmen müssen sich darauf einstellen!
Seebeben erschüttert traditionelle Institutionen
Charlene Li und Josh Bernoff von Forrester Research haben für das, was da gerade in der medialen Welt geschieht, den Begriff Groundswell geprägt, was soviel heißt wie "Grundströmung". Treffender wäre: "Seebeben". Wenn eintrifft, was sie beschreiben, dann werden die traditionellen Wertschöpfungsprozesse einer Reihe von Unternehmen neu überdacht werden müssen. Im Groundswell benutzen die Leute digitale Technologien, um das, was sie brauchen, voneinander zu bekommen (Betonung auf „voneinander“!). Traditionelle Unternehmen büßen an Bedeutung ein. Google hat darauf bereits mit den Social-Media-Dienst Buzz reagiert, da Suchanfragen immer häufiger an an Freunde und Bekannte in Facebook gerichtet werden, anstatt an Google.
Zielgruppe "junge Menschen"
Mit Social Media erreichen Unternehmen gerade junge Menschen und zwar genau dort, wo sie sich häufig aufhalten: im Netz. Für die Digital Natives, eine Generation, die das Internet so sehr braucht, wie andere die Luft zum Atmen, sind Social Media relevante Kanäle. Für Unternehmen können Social Media zu riesigen Informationsquellen werden, wenn sie professionell nach Kommentaren über ihre Produkte und Marken suchen.
Authentischer Kundendialog
"Word of Mouth", die Mundpropaganda, wird durch Social Media zu einem Schlüsselbegriff für die Unternehmensreputation. Ihr Vorteil: Mundpropaganda ist glaubhaft, sie verstärkt sich selbst und sie verbreitet sich von selbst. Andererseits lassen sich über Social Media auch Kundenbeziehungen aufbauen und festigen. Durch einen lebendigen und authentischen Dialog mit den Kunden werden Unternehmen und Marken erst lebendig.













