(openPR) GEO SAISON hat den „Reise-Oskar“ für die beste besondere Pauschalreise vergeben
ITB Berlin 2010 / Awards: Der Hamburger Spezialveranstalter für Islandreisen Island ProTravel (IPT) hat mit seinem innovativen Konzept für Hochseeangler in Islands Westfjorden in der Kategorie „Die besondere Pauschalreise“ den 2. Platz bei der begehrten Auszeichnung „Goldene Palme“ gewonnen. Der Preis wurde am Donnerstag, 11. März 2010, am Rande der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin von Deutschlands renommiertestem Reisemagazin GEO SAISON (137.000 Exemplare) zum 18. Mal vergeben und würdigt jährlich die schönsten, einfallsreichsten und originellsten Veranstalterreisen. Um die Auszeichnung in der Kategorie „Die besondere Pauschalreise“ zu gewinnen, muss eine Reise alle klassischen Leistungen eines Pauschaltrips erfüllen und zugleich viele außergewöhnliche Reiseerlebnisse bieten.
Die zwölfköpfige „Goldene Palme“-Jury aus Reisejournalisten und Tourismusexperten unter Leitung von GEO-SAISON-Chefredakteur Lars Nielsen lobte besonders das durchdachte, auch in Kleinigkeiten konsequent auf das Thema Angeln ausgerichtete Konzept der Reise und die großen Buchungserfolge des 9tägigen Islanderlebnisses, das allein 2008 rund 1.200 Hochseeangler begeistern konnte. Für die Preisvergabe sichtete die Jury 2010 rund 250 Bewerbungen vier Kategorien: die beste „Kurz-, Wellness- und Städtereise“ (Gewinner: „Dr. Tigges“ für einen musikalischen Streifzug durch Istanbul), die beste „Reise mit Kindern“ (Gewinner: vamos Eltern-Kind-Reisen für „Philosophieren mit Kindern auf der Insel Lesbos“), die beste „Entdecker- und Aktivreise“ (Gewinner: Studiosus für eine Nord- und Südkorea-Reise) und die beste „besondere Pauschalreise“ (Gewinner: TUI für eine Sri-Lanka-Weltentdeckertour). Außerdem wurde der Sonderpreis „Grüne Palme“ für besonderes Engagement für Umweltschutz, Völkerverständigung und Nachhaltigkeit an den „grünen Lobbyisten“ Andreas Müseler (REWE Touristik) verliehen. Vorjahresgewinner in der 2009 neu eingerichteten Kategorie „Die besondere Pauschalreise“ war die Insel-Hopping-Rundreise „Azoren entdecken“ der TUI.
Island ProTravel hat mit seinem isländischen Partner Hvildaklettur und dem Angel-Spezialisten Vöglers Angelreisen aus Hamburg seit 2006 ein völlig neues Pauschalreise-Konzept für Hochseeangler in den bevölkerungsarmen aber fischreichen isländischen Westfjorden entwickelt. Die Reisen führen in zwei abgelegene Fjorde, deren Dörfer bislang vom Tourismus wenig profitieren konnten und nun unter anderem durch die Verarbeitung des Fanges direkt am Gewinn beteiligt sind. Auf die Angler warten Ferienhäuser direkt am Nordatlantik und Boote mit allen technischen Raffinessen und eigener Fangquote. Mit seinem ambitionierten Reiseangebot verbindet Island ProTravel auf ideenreiche und neuartige Weise die beiden isländischen Hauptwirtschaftszweige Fischfang und Tourismus in den traditionell strukturschwachen Westfjorden und gewann deshalb anlässlich der ITB 2008 bereits den angesehenen „Scandinavian Travel Award“ der Nordischen Länder für hervorragende Bemühungen um Innovation, Qualität und Kundennähe.
Hintergrund zur nominierten Angelreise für die „Goldene Palme“:
Angeltouristen als Chance für Islands vergessene Westfjorde
Gewaltige Fjorde, eingerahmt von dunklen Basaltbergen und bis zu 400 Meter hohen Steilküsten, machen Islands Westen zu einem Naturschauspiel ohnegleichen. Nur über ein schmales Gelenk von zehn Kilometern Breite mit dem Rest der Insel verbunden, bilden die über 70 Fjorde den westlichsten Zipfel Europas. Hier ist nicht nur die Einsamkeit fast grenzenlos, sondern auch der Fischreichtum. Jahrhunderte alte Fischerdörfer schmiegen sich malerisch in die Fjordlandschaft und künden von der Haupteinnahmequelle der isländischen Wirtschaft – dem Fischfang. Inmitten dieser grandiosen Kulisse, die bisher kaum Anziehungspunkt für Touristen war, hat der Hamburger Spezialveranstalter Island ProTravel (IPT) mit seinem isländischen Partner Hvildaklettur und dem Angel-Spezialisten Vöglers Angelreisen aus Hamburg in zwei Fjorden ein Projekt ins Leben gerufen, das erstmals auf innovative Weise die beiden wichtigsten Zweige der isländischen Wirtschaft - Fischfang und Tourismus - miteinander verbindet. Neben Booten wurden zwei Dutzend Ferienhäuser für je vier bis fünf Angelgäste - liebevoll restaurierte ehemalige Kapitänsdomizile und neu gebaute Blockbohlenhäuser - in den Orten Sudureyri und Flateyri angeschafft und ein Paketangebot aufgelegt, das Angeltouristen in nur 50 Flugminuten von der Hauptstadt Reykjavik in die abgelegene Fjordlandschaft bringt. 2008 lag die Zahl der Buchungen für die außergewöhnliche Pauschalreise bereits bei rund 1.200.
Alle Häuser stehen direkt am Atlantik und unweit verschiedener Einkaufsmöglichkeiten. Zu jedem Haus gehört ein neu gebautes und mit allen technischen Raffinessen ausgestattetes Boot mit eigener Fischfangquote, knapp acht Metern Länge und einer Marschgeschwindigkeit von 20 Knoten. In wenigen Minuten sind mit den Booten die fischreichen Plätze in den windgeschützten Fjorden und auf dem offenen Meer erreichbar. Ein bis zwei Tonnen Fisch bringt jedes der Boote pro Woche an Land. Während die Köder für Heilbutt, Kabeljau, Schellfisch oder Steinbeißer ausgeworfen werden, kommt auch schon mal ein Wal in Sicht. 2008 fing ein Island ProTravel-Gast den größten jemals per Hand geangelten Heilbutt Islands. Der 2,40 Meter lange Fisch wog 174 Kilogramm.
Was die Angler nicht mit nach Hause nehmen, wird in den Fischfabriken vor Ort verarbeitet und sorgt für Umsatz bei den isländischen Bootsbesitzern. Eine echte Chance für die von Landflucht geplagten Westfjorde. Geangelt werden kann von Mai bis Mitte September, womit sich die kurze Touristensaison Islands deutlich verlängert. „Damit helfen wir nicht nur den Menschen vor Ort, auch die Reisepreise sind so gesunken und können sich jetzt mit denen Norwegens messen, wo aber längst nicht mehr so viele und große Fische im Meer schwimmen wie vor Island“, erklären die IPT-Geschäftsführer Ann-Cathrin Bröcker und Gudmundur Kjartansson die Idee. Abdruck honorarfrei – 2.882 Zeichen / Belegexemplar erbeten








