(openPR) Hugo Fontela (1986) stellt in der Galerie 100 Kubik – Raum für spanische Kunst vom 19. März bis zum 29. Mai 2010 eine Gruppe seiner Werke unter dem Titel „Golfo de México “ vor. Es ist seine erste Einzelausstellung in der Galerie und es ist auch das erste Mal, dass seine Bilder in Deutschland zu sehen sind.
Hugo Fontela ist eines der großen Talente der spanischen Kunst aufgrund der vielen Erfolge, die er trotz seiner Jugend bisher feiern konnte. Mit 19 erhielt er den wichtigsten Preis für Malerei des Landes, den BMW-Preis, vergeben von der Königin Sofía, und seitdem folgen sich die Ausstellungen in den verschiedenen Institutionen und Sammlungen, die Werke von ihm besitzen. Seit 2005 lebt und arbeitet er in New York.
„Golfo de México“ versammelt Gemälde und Aquarelle, die im vergangenen Jahr in dieser Landschaft und Umgebung entstanden sind, Formen der Natur, nachvollzogen in der persönlichen Ausdrucksweise des Künstlers. Es sind vereinfachte Formen, charakteristisch für die Selbstbeschränkung des Malers im Einsatz der Farbe, eine bewusste Annäherung an die Monochromie erdiger Farben. Seine Art und Weise der Komposition ist sehr aktuell, er vermeidet die Perspektive und andere Regeln der bildnerischen Darstellung zu Gunsten einer flächigen Betrachtung des Gegenstandes. Das Ergebnis sind sorgfältige Werke, ausgeführt nach tiefem Nachsinnen, die die Großartigkeit der Natur würdigen und die sich an ihrem intranszendenten oder sogar flüchtigen Anblick vergnügen.
Die Arbeiten Hugo Fontelas sind von Lyrik durchdrungen und von einer bestimmten metaphysischen Geisteshaltung, reif und von großer Eigenheit, Ergebnis einer persönlichen Erfahrung, eine gewissenhafte Entfernung alles Überflüssigen auf der Suche nach dem Wesentlichen im bildnerischen Diskurs.













