(openPR) Det Norske Veritas (DNV) hat 2009 mit steigenden Gesamtumsatzerlösen und steigenden Mitarbeiterzahlen in allen Haupttätigkeitsbereichen eine starke Position gehalten.
Trotz der Probleme der Weltwirtschaft hat DNV 2009 einen Umsatz von 10.286 Mio. NOK (1.274 Mio. Euro) erzielt, 8 % mehr als im Jahr 2008. Die allgemein hohe Arbeitsauslastung, die noch durch ein Kosteneinsparungsprogramm von 500 Mio. NOK (62 Mio. Euro) unterstützt wurde, hat zu dem vorläufigen Reingewinn von 773 Mio. NOK (96 Mio. Euro) beigetragen.
2009 war das Management technischer, umweltbezogener, gesellschaftlicher und geschäftlicher Risiken während des gesamten Jahres aufgrund der vielschichtigen Risikorealität so schwierig wie nie zuvor. Das Wachstum der Umsatzerlöse von DNV und das Betriebsergebnis von 1.096 Mio. NOK (136 Mio. Euro) veranschaulichen den Bedarf an Dienstleistungen zur Ermittlung, Beurteilung und Handhabung von Risiken. Am Jahresende 2009 betrug die Eigenkapitalquote 61 % - ein Zeichen dafür, dass die Stiftung eine starke finanzielle Basis besitzt. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 172 auf insgesamt 8.866.
Viele Bereiche der Schiffs- und Werftindustrie befinden sich mitten in einer schweren Krise. Die Anzahl der vertraglich vereinbarten Neubauten ist im Vorjahresvergleich um annähernd 90 % zurückgegangen. 2009 hat sich DNV 77 Neubauverträge gesichert; dies entspricht einer Tragfähigkeit (DWT) von 9,4 Millionen und einer Gross-Tonnage (GT) von 4,9 Millionen. Die unermüdliche Konzentration auf Qualität hat dafür gesorgt, dass DNV gemessen nach Gross-Tonnage mehr als 15 % der weltweit bestehenden Flotte klassifiziert. Die Statistiken hinsichtlich Festhalteverfügungen in Hafenstaaten weltweit zeigen beständig auf, dass Schiffe, die von DNV klassifiziert wurden, zu denjenigen mit dem geringsten Festhaltequoten gehören. Das ist ein entscheidender Parameter für die Qualitätsmessung.
Technische Qualifikation, Risikobewertung, Asset Management und Offshore-Klassifizierung haben als Dienstleistungen zu einem 18%igen Wachstum von DNV im Energiesektor im Jahr 2009 beigetragen - dem vierten Jahr in Folge mit Wachstumsraten von annähernd 20 %. Darüber hinaus stellen erneuerbare und sauberere Energien ein beträchtliches Wachstumspotential dar.
Verhandlungen mit Intertek
Die Zertifizierung akkreditierter Management-Systeme erzeugt annähernd 15 % der Gesamtumsatzerlöse von DNV. 2009 wurden mit dieser Dienstleistung Umsatzerlöse, neue Umsätze und ein Betriebsergebnis in Rekordhöhe erzielt. Dennoch glaubt DNV, dass der Markt für akkreditierte Managementsysteme an einem Punkt angekommen ist, an dem größere strategische Bewegungen in den kommenden Jahren notwendig sind, um diese Dienstleistungssparte bei DNV weiterzuentwickeln. DNV hat während des gesamten Jahres 2009 mit Intertek verhandelt, einem der weltweit führenden Unternehmen für Prüfung, Kontrolle und Produktzertifizierung, das an der Londoner Börse notiert ist.
DNV ist Marktführer für die Validierung und Verifizierung von CO2-Emissionen als Teil des Quotenhandelsmechanismus im Rahmen des Kyotoprotokolls und anderer regionaler und örtlicher Systeme. Das Unternehmen besitzt bei Validierungs- und Verifizierungsprojekten im Rahmen des Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung einen Marktanteil von 31 %.
Kosteneinsparungsprogramm
Als Reaktion auf den weltweiten wirtschaftlichen Abschwung hat DNV ein Kosteneinsparungsprogramm eingeführt, mit dem die Kosten im Jahr 2009 um 500 Mio. NOK (62 Mio. Euro) gesenkt wurden. Dieses Maßnahmenpaket bestand aus moderaten Gehaltserhöhungen, der Streichung von Prämiensystemen, der Umstrukturierung des IT Support, gesenkten internen Reisespesen und einer weniger Neueinstellungen als geplant.
DNV hat die Felder Maritime und Energie als Schwerpunktbereiche definiert. Es sind Branchen, in denen DNV eine starke Position innehat, die auf gründlicher Kenntnis der geschäftlichen Einflussfaktoren und der für eine sichere und nachhaltige Tätigkeit erforderlichen Technologien basiert. Es wird erwartet, dass das stärkste Wachstum in den kommenden fünf Jahren im Energiesektor zu finden sein wird. Dazu gehören der Öl- und Gasmarkt, Offshore-Klassifizierung, Pipelines und erneuerbare und sauberere Energien mit Hauptaugenmerk auf Windenergie.
Dienstleistungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Anpassung an den Klimawandel haben Vorrang. Dazu gehören Dienstleistungen im Zusammenhang mit Energieeffizienz, Erdgas, erneuerbaren und saubereren Energien und weltweite und regionale Programme für den Emissionshandel sowie ein fortwährendes Engagement mit dem Sustainability Centre in Peking, am Clean Tech Centre in Singapur und bei MASDAR in Abu Dhabi.









