(openPR) „In jedem steckt ein Footballer“ behaupten die Bonn Gamecocks. Zwei ganz unterschiedliche Spieler beweisen, wie viel Wahrheit dahinter steckt.
American Football ist in Deutschland noch nicht besonders bekannt. Trotzdem hat schon fast jede größere Stadt einen Footballverein. Die Bonn Gamecocks gibt es seit 1988. In drei Jugendmannschaften können Jungen und Mädchen ab 10 Jahren beweisen was in ihnen steckt. Sascha Siewert ist 11 Jahre alt und spielt bei den jüngsten Footballern der Gamecocks, den Rookies. Mit nur 1,39 m Körpergröße ist er einer der kleinsten im Team und spielt auf der Position „Corner Back“. Er steht in der Verteidigung und muss den Ballträger „tackeln“ – also zu Boden reißen. Obwohl die Ballträger meistens größer und schwerer sind als er, ist er wirklich gut auf seiner Position. „Am Football macht es mir am meisten Spaß den anderen zu tackeln“ erzählt er.
Bei den Varsities – den 16 bis 19 jährigen – spielt Dominik Wührer. Mit 1,95 m überragt er die meisten seiner Teamkollegen. Er ist einer der schwersten im Team. Angst gehänselt zu werden hat er bei den Gamecocks nicht, denn er ist einer der wichtigsten Spieler auf dem Feld. „Ich beschütze den Quarterback als Offense-Liner“ sagt Dominik. Die Offense-Line besteht aus den schwersten Spielern im Team und sorgt dafür, dass der Quarterback seinen Teamkollegen passen kann, ohne von einem Gegner getackelt zu werden. Dominik spielt gerne in der Offense-Line „wir machen immer Witze übereinander, meinen es aber nicht böse, sondern lustig“. Man hält zusammen.
Das Team ist im Football wichtiger, als in anderen Sportarten. Sascha hat vorher Fußball gespielt: „Ich fand Fußball doof, weil es in meiner Mannschaft einen gab, der besser war als die anderen und dann das Spiel alleine gemacht hat.“ Im Football geht das nicht, „ein Footballspiel kann man nur als ganzes Team gewinnen“ sagt Sascha.
Damit jedes Teammitglied seine Position spielen kann, betreuen insgesamt 13 Coaches die Jugend. Dabei geht es vor allem darum die richtige Technik zu lernen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. „Football ist statistisch gesehen sicherer, als Volleyball. Blaue Flecken sind aber immer dabei“ sagt Holger Raulfs, Headcoach der Bonn Gamecocks, aus Erfahrung.
Auch die Ausrüstung schützt vor Verletzungen. Da Schulterschutz und Helm neu mindestens 200 Euro kosten, wird der Jugend diese Ausrüstung vom Verein ausgeliehen. Alle Teams trainieren in der Regel drei Mal die Woche. Im Sommer kommen außerdem die Spiele dazu. Damit die Familie dabei nicht zu kurz kommt, wird jeder bei den Gamecocks integriert. Viele Eltern fahren auch zu den Auswärtsspielen immer mit und feuern ihr Team an und unterstützen den Verein bei Heimspielen.
Wer Lust auf Football hat, kann sich auf der www.gamecocks.de unter dem Punkt „Ich bin dabei“ melden. Angaben, wie Geburtsdatum, Gewicht und Größe helfen dabei den richtigen Ansprechpartner zu finden, der dann alles weitere erklärt. Wer vorher schon Fragen hat, kann sich bei der PR Leiterin Jenni Schwanenberg unter













