(openPR) Am 10. März 2010 gibt die internationale Formation SFJazz Collective im Münchner Jazzclub Unterfahrt in Kooperation mit der Musikhochschule München sowie der Neuen Jazzschool München e.V. und deren Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz bei einem „Open Rehearsal“ Einblicke in seine Probenarbeit. Die acht amerikanischen Musiker erläutern in diesem Workshop von 13 bis 15 Uhr Improvisations- und Kompositionstechniken und beantworten individuelle Fragen.
Das SFJAZZ Collective ist ein All-Star-Ensemble aus acht der besten amerikanischen Jazz-Musiker und –Komponisten unserer Tage. Es wurde 2004 von der SFJAZZ, dem Veranstalter des jährlichen San Francisco Jazz Festivals und der größten Non-Profit-Jazz-Einrichtung der amerikanischen Westküste, ins Leben gerufen. In seinem aktuellen Programm widmet sich die Formation wieder einer legendären Jazz-Größe: Horace Silver. Das SFJazz Collective tritt im Jazzclub Unterfahrt in folgender Besetzung auf: Stefon Harris (vib), Avishai Cohen (tp), Miguel Zenón (as), Mark Turner (ts), Robin Eubanks (tb), Renee Rosnes (p), Matt Penman (b), Eric Harland (dr).
Studenten der Musikhochschule München und Schüler der Berufsfachschule und Intensivausbildung der Neuen Jazzschool München haben freien Eintritt. Für Schüler und Studenten anderer Schulen, Musiker und musikinteressierte Personen stehen 40 Karten à 15€ im Verkauf zur Verfügung. Die Tickets können unter der
verbindlich reserviert werden. Der Jazzclub Unterfahrt ist am Mi. 10. März ab 12.30 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es auf www.unterfahrt.de oder auf www.sfjazz.org/SFJAZZCollective/.
Neue Jazzschool München e.V.
Manzingerweg 7
81241 München
Tel.: 089/ 72635296-0
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Pressekontakt:
Katrin Neoral

tel: 089/ 72635296-0
Über das Unternehmen
Hintergrundinformationen zur „Neuen Jazzschool München e.V.“:
Anfang der 1970er Jahre reagierte der Jazzpianist Joe Haider auf die unbefriedigende Ausbildungssituation für Berufsmusiker in Deutschland: Talente mit Leidenschaft für Jazz und Unterhaltungsmusik hatten keine Möglichkeit, sich fundiert ausbilden zu lassen oder professionellen Unterricht zu nehmen. Akademische Institutionen wie Konservatorien und Musikhochschulen schenkten dem Jazz und anderen Formen der Popularmusik als ernstzunehmendes Betätigungsfeld keine Beachtung.
Haider war inspiriert von der 1967 gegründeten Swiss Jazz School in Bern, Europas erster Ausbildungsstätte dieser Art, und vom Unterrichtskonzept des renommierten Berklee College of Music in Boston. Mit diesen Vorbildern im Kopf gründete er zusammen mit Kollegen aus der Münchner Jazz-Szene 1974 die erste Schule für Jazz und Popularmusik in Deutschland: die Munich Jazz School.
Seine Ausbildungs- und Unterrichtsstätte im Münchner Stadtteil Pasing entwickelte sich schnell zu einem Anziehungspunkt für Musiker aus dem gesamten Bundesgebiet und dem nahen Ausland. Es folgte eine intensive Zusammenarbeit mit dem Münchner Jazzclub Domicile, zusätzliche Workshops entstanden, und die Schüler der Munich Jazz School die Chance, mit Größen des Jazz zusammenzuarbeiten.
Mit dem schuleigene Label Egorecords ermöglichte Haider seinen Schülern, ihre ersten Schallplattenaufnahmen zu veröffentlichen. Die Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat München und Konzertsubventionen durch Unternehmen ergänzten das Ausbildungsprogramm. Auszeichnungen von Schülern der Munich Jazz School mit dem Kulturförderpreis für interpretierende Kunst der Landeshauptstadt München wie Thomas Faist, Max Neissendorfer, Peter Tuscher , Andreas Vahsen und Roman Schwaller bestätigten die Qualität der Ausbildung.
1984 wechselte Haider als Schulleiter an die Swiss Jazz School und er übergab die Geschicke des Münchener Instituts an seinen ehemaligen Schüler Max Neissendorfer. Unter Neissendorfers Federführung konstituierte sich die Schule 1985 als Verein und wurde in Neue Jazzschool München e.V. umbenannt. Zu dieser Zeit begann die Ausbildungsstätte ihre direkte Zusammenarbeit mit der Münchner Musikschule Ohrwurm, die bis 2007 andauerte. Die Jazzschool bezog im Zuge dessen ein neues, gemeinsames Schulgebäude im Münchner Stadtteil Laim.
Im Herbst 2007 erweiterte Neissendorfer zusammen mit dem langjährigen Jazzschool-Dozenten und Trompeter Franz-David Baumann das Ausbildungsangebot der Schule um eine staatlich anerkannte Ausbildungsmöglichkeit: Sie richteten die erste Berufsfachschule für Musik Fachrichtung Rock/Pop/Jazz in Oberbayern ein. Im Zuge der Berufsfachschul-Gründung kehrte die Jazzschool nach Pasing zurück. Die Schule gestaltet mit Jam-Session-Reihen, Workshops, Wettbewerben und Konzerten das musikalische Leben von München und Bayern mit.