(openPR) Köln, 24. Februar 2010 - Eternit und das IpeG-Institut präsentieren ein einzigartiges Dämmverfahren zur kostengünstigen Sanierung der obersten Geschossdecke. Mit dem neuen Dämmhülsensystem lässt sich der Spitzen-U-Wert von 0,1 W/m²K und damit Passivhausstandard erzielen. Grundlage für das innovative Verfahren sind Pappröhren, Zellulose und die Holzzementplatte Duripanel von Eternit.
Die Geschossdeckendämmung ist die wirksamste und unaufwändigste Methode, um kurzfristig und schnell den Dämmstandard eines Gebäudes wesentlich zu verbessern. Es gilt die einfache Formel: Je besser ein Gebäude gedämmt ist, desto kostengünstiger ist seine Unterhaltung. Das vom IpeG-Institut – Institut für preisoptimierte energetische Gebäudemodernisierung GmbH – entwickelte Dämmhülsensystem mit der Eternit Holzzementplatte Duripanel ist speziell für die energetische Sanierung der obersten Geschossdecke von Gebäuden konzipiert. Das System ist dank des geringen Planungsaufwands und der sauberen und schnellen Bauausführung auch als kurzfristige Maßnahme zu realisieren. Dabei lässt sich das Verfahren für unterschiedliche Gebäudetypen einsetzen: ob Gründerzeit oder Nachkriegsmoderne, der standardisierte Aufbau gewährleistet eine kurze Ausführungszeit und bietet bestmöglichen Wärmeschutz.
Dämmen mit System – einfach und effizient
Die Installation erfolgt schnell in nur einem Arbeitsgang. Druckfeste Pappröhren werden mit der Holzzementplatte Duripanel fest verbunden und bilden eine stabile, begehbare Oberfläche. Die Dämmung unter den Platten erfolgt mit Zellulosedämmstoff: effizient und fugenlos im Einblasverfahren. Im Vergleich zur herkömmlichen Geschossdeckendämmung mit Kreuzbalkenkonstruktion, bestehend aus zwei Lagen Kanthölzern und zwei Lagen Mineralwolle, ist die Dämmhülsen-Konstruktion zudem deutlich kostengünstiger zu realisieren. So lassen sich mit dem neuen Dämmhülsensystem energetische Schwachstellen im Gebäude ohne großen Aufwand beseitigen und ein erheblicher Beitrag zur Energieeinsparung leisten.
Die Energieeinsparverordnung fordert seit 2009 bei der energetischen Sanierung von obersten Geschossdecken einen Wärmedurchgangskoeffizienten von Umax = 0,24 W/(m²K). Das entspricht einer Dämmstoffhöhe von ca. 140 Millimeter. Das neue Dämmhülsensystem mit der Eternit Holzzementplatte Duripanel bietet für alle obersten Geschossdecken zu Kaltdächern den Passivhausstandard mit einem U-Wert von 0,1 W/m²K. Dieser Standard wird mit einer Dämmhöhe von 360 Millimeter erreicht. Die Differenzkosten zwischen „EnEV-Standard“ und „Passivhaus-Standard“ liegen mit dem Dämmhülsensystem und Duripanel weit unter 10,- €/m² und amortisieren sich in einem Zeitraum von weniger als zehn Jahren. Berücksichtigt man zudem noch die stetig steigenden Öl- und Gaspreise, rechnen sich die Mehrkosten sogar deutlich früher.
Köln geht mit gutem Beispiel voran
Die Stadt Köln hat das bereits erkannt und in 55 der 283 städtischen Schulen die obersten Geschossdecken mit dem Dämmhülsensystem saniert. Ganze 33.300 Quadratmeter wurden auf diese Weise nachhaltig im Passivhausstandard gedämmt. Zwei Millionen Euro investierte die Stadt. Sie spart nun 250.000 bis 300.000 Kubikmeter Gas und reduziert damit ca. 600 Tonnen Kohlendioxidausstoß pro Jahr. So leistet die Rheinmetropole einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Für das Dämmhülsensystem wurde das IpeG-Institut mit dem „Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für nachwachsende Rohstoffe“ ausgezeichnet. Zudem bekam das innovative Dämmverfahren auf der diesjährigen DEUBAU den Publikumspreis „Innovation Praxis Altbau“.
Wie alle Eternit Produkte ist auch die Holzzementplatte Duripanel vom Institut Bauen und Umwelt e.V. geprüft und mit einer Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 zertifiziert. Weitere Informationen unter www.eternit.de und www.ipeg-institut.de












