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Bill Inmon begrüßt ILM-Strategie von SAND Technology für Data Warehousing

09.02.200512:33 UhrIT, New Media & Software
Bild: Bill Inmon begrüßt ILM-Strategie von SAND Technology für Data Warehousing

(openPR) Data-Warehousing-Guru erläutert Bedeutung der Nearline-Archivierung für die Bewältigung rasant wachsender Datenmengen

Hamburg, 9. Februar 2005 - Bill Inmon, anerkannter Vordenker auf dem Gebiet des Data Warehousing, hat jetzt das ILM-Konzept (Information Lifecycle Management) von SAND für Data Warehousing sowie das neue SAND Searchable Archive als wichtige Entwicklungen für den Umgang mit sehr schnell wachsenden Datenmengen eingestuft.



„Das ursprüngliche Konzept des Data Warehouse - also die Zusammenführung von Unternehmensdaten zur zentralen Analyse, die eine einheitliche Ansicht des Unternehmens bietet - war entscheidend für die allgemeine Akzeptanz von Business Intelligence. Heute läuft das Data Warehouse jedoch Gefahr, zum Opfer seines eigenen Erfolgs zu werden, da es den wachsenden Forderungen der Anwender nach immer mehr Daten für die Analyse zur Erzielung besserer operativer Erkenntnisse sowie den ebenfalls ständig wachsenden Compliance-Anforderungen nicht mehr gewachsen ist“, kommentiert Inmon.

„Das ILM-Konzept von SAND für Data Warehousing löst diese Problematik durch Umsetzung der Erkenntnis, dass nicht alle Daten permanent von gleichem Wert für ein Unternehmen sind. Es erlaubt Unternehmen daher die effektive Aufteilung der Daten gemäß ihres aktuellen operativen Werts. Aktiv genutzte Daten verbleiben „online“ im Data Warehouse, während im Moment nicht so wichtige Daten „nearline“ in das SAND Searchable Archive verschoben werden. Dies bedeutet höhere Performance für den Online-Teil des Data Warehouse, während der Zugriff auf die Nearline-Daten bei Bedarf sofort gegeben ist. Dieses innovative Konzept mit dem äußerst effizienten SAND Searchable Archive ist somit eine bedeutende Ergänzung für die Data-Warehouse-Technologie“, so Inmon weiter.

SAND hat zu diesem Thema ein neues White Paper unter dem Titel „Information Lifecycle Management: Matching Technology To Reality“ veröffentlicht, in dem Inmon den Wert des Nearline-Datenmanagements im Kontext des Information Lifecycle und seiner Auswirkungen auf die Daten im Data Warehouse erläutert. Es kann unter www.sandtechnology.de angefordert werden.

„Das SAND Searchable Archive wurde entwickelt, um die Produktivität und Lebensdauer von relationalen Data Warehouses wie Oracle, IBM DB2 oder MS SQL Server zu erweitern“, kommentiert Roland Markowski, Geschäftsführer der deutschen SAND Technology GmbH mit Sitz in Hamburg. „Wir entwickeln außerdem derzeit eine spezielle Version für SAP BI. Das White Paper mit Bill Inmon bestätigt unsere Vision für das Data Warehouse sowie die strategische Bedeutung des ILM-Konzepts für Data Warehousing von SAND für den Umgang mit dem rasanten Data-Warehouse-Wachstum.“

Bill Inmon
Bill Inmon gilt allgemein als „Vater des Data Warehousing“ und ist Miturheber des Konzepts der Informationsfabrik (Corporate Information Factory). Er besitzt mehr als 35 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet des Datenbankmanagements und der Data-Warehouse-Gestaltung und ist weltweit bekannt für seine Seminare zum Aufbau von Data Warehouses. Inmon war bereits bei vielen großen IT-Unternehmen sowie auf Konferenzen, Seminaren und Messen als Redner zu Gast. Als Autor hat er Bücher und Artikel zu den unterschiedlichsten Themen hinsichtlich des Aufbaus, der Nutzung und Pflege von Data Warehouses und der Informationsfabrik, darunter mehr als 650 Artikel in führenden IT-Fachzeitschriften, veröffentlicht.

SAND Searchable Archive
Das SAND Searchable Archive ist ein äußerst kompakter analytischer Speicher, in dem Daten mit etwa 10 Prozent des Platzbedarfs vergleichbarer relationaler Data Warehouses gespeichert werden. Erste produktive Installationen haben eine 80- bis 90-prozentige Kompression der eingegebenen Daten ergeben. Dies bedeutet im Vergleich zu einer ähnlich indexierten relationalen Datenbank eine 95-prozentige Kompression.

Die „Read-only“-Archivdateien des SAND Searchable Archive können mit Hilfe von Standard-BI-Tools und -Methoden durchsucht werden, ohne dass die Daten vorher dekomprimiert werden müssen. In „Nearline“-Anwendungen lassen sich die ausgewählten Daten effizient im Online-Data-Warehouse oder Analyseserver darstellen. In „Offline“-Konfigurationen können die ausgewählten Daten vor Ort abgefragt werden, ohne vorher wiederhergestellt werden zu müssen.

Anwender können die Geschwindigkeit der Datenauswahl durch Anpassung der verfügbaren Server- und Speicherressourcen konfigurieren. So können kostengünstigere Speichermedien genutzt werden, wenn in erster Linie geringe Speicherkosten gefordert sind. Hingegen können Ressourcen, Platten und Speicher mit höherer Performance genutzt werden, wenn die Geschwindigkeit des Datenzugriffs entscheidend ist. Da die Datenzugriffsrate linear mit der CPU-Nutzung korrespondiert, lassen sich bei komprimierten Dateien Abfragegeschwindigkeiten erreichen, die denen von Quell-Data-Warehouses entsprechen oder sie sogar übertreffen.

Das ILM-Konzept für Data Warehousing von SAND
Mit dem ILM-Konzept für Data Warehousing von SAND kann die Leistung des vorhandenen Data Warehouse deutlich gesteigert werden, da es von überschüssigen Daten und komplexen Analysen entlastet wird, für deren Bewältigung es nicht entwickelt wurde. Da gewöhnlich weniger als 30 Prozent der Daten in einem Data Warehouse aktiv genutzt werden, können die inaktiven Daten wesentlich effizienter „nearline“ im SAND Searchable Archive gespeichert werden. Der gesamte Speicherplatz wird somit reduziert und die Online-Performance des Data Warehouse zur Durchführung von Standardanalysen und die Berichterstellung gesteigert. Die Nearline-Daten können bei Bedarf wieder ins zentrale Data Warehouse zurückgespeichert werden. Für die Durchführung komplexer Analysen steht der SAND Analytic Server zur Verfügung, der speziell hierfür entwickelt wurde. Das Data Warehouse wird somit deutlich entlastet, während gleichzeitig die Datenverfügbarkeit für alle Anwender erhöht und die Komplexität der Data-Warhouse-Verwaltung gesenkt wird.

SAND Technology
SAND Technology liefert Unternehmen aller Branchen Software für effizientes analytisches Datenmanagement. Diese gleicht die Performance dem jeweiligen geschäftlichen Nutzen der Daten an und ordnet gleichzeitig entsprechend komprimierte Speicherressourcen zu. Damit leitet SAND ein „neues Denken“ im Data Warehousing ein.

Das Unternehmen unterhält Partnerschaften mit Atos Origin, Business Objects, CSC, Equifax, HP, Hyperion, Mummert Consulting und SAP. Neben Deutschland ist SAND auch in den USA, Kanada und England vertreten. Weitere Informationen gibt es unter www.sandtechnology.de.

SAND Technology Deutschland GmbH
Angela Siewert
Chilehaus A, Fischertwiete 2
20095 Hamburg
Tel.: 040 / 32 00 5-836
Fax: 040 / 32 00 5-601
E-Mail: E-Mail
www.sandtechnology.de

Bei Rückfragen rufen Sie bitte
Richard T. Lane oder Katrin Striegel,
IMC INTERNATIONAL MARKETING COMMUNICATIONS
Tel.: 0 61 31 / 89 13 89, an.
E-Mail: E-Mail

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Zeppelinstraße 25
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