(openPR) Eine ganze Stadt nähert sich dem Wasser
Ein Jahr voller Aktionen zum Wasserjahr in Kaufbeuren – Schirmherrin Katja Ebstein
Ein ganzes Jahr lang wird sich die Stadt Kaufbeuren im Allgäu dem Wasser nähern – und zwar von allen Seiten: in Workshops und Filmen, mit Musik und Tanz, Exkursionen und hochkarätigen Vorträgen. Dahinter steckt die Idee, einerseits das Wissen über unser kostbarstes Lebensmittel zu stärken, andererseits das Bewusstsein für Natur und Umwelt in der Bevölkerung zu wecken. Zudem soll das Projekt über den Horizont der Allgäuer Kleinstadt hinausstrahlen. Der Reinerlös wird für den Bau von Brunnen in Äthiopien zur Verfügung gestellt.
Ein Jahr lang dauerten die Vorbereitungen für das Mammutprojekt. Jetzt wurden bei einer Pressekonferenz die Ergebnisse und Ziele der Öffentlichkeit vorgestellt. Allein bis April 2010 stehen mehr als 50 Veranstaltungen auf dem Programm. Im zweiten Halbjahr sind mindestens noch einmal so viel geplant. Darunter sind sportliche Aktivitäten ebenso wie Fachvorträge ausgewiesener Experten, Kultur-Events, sowie Naturerlebnisse. Die offizielle Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 25. März, im Kaufbeurer Stadtsaal statt. Als Schirmherrin wurde die Sängerin und Schauspielerin Katja Ebstein gewonnen. Sie wird das Wasserjahr nicht nur eröffnen, sondern auch engagiert begleiten, unter anderem mit einem Konzert in Kaufbeuren. Als weiterer bekannter Künstler hat Hans-Jürgen Buchner (Haindling) seine Unterstützung zugesagt. Auch Haindling wird in dem Programm mit einem Konzert vertreten sein.
Die Idee für das Jahr des Wassers kommt von Doris Wenzel. Die Sozialpädagogin und Künstlerin stieß damit im Kaufbeurer Rathaus auf offene Ohren: „Wasser schafft Lebendigkeit – und ich möchte, dass es hier in der Stadt lebendiger wird.“ Diesem Leitmotiv schlossen sich eine Reihe von Vereinen und Verbänden, Firmen und Privatpersonen an, vor allem auch das städtische Wasserwerk. So wurde aus dem Rinnsal der ersten Idee ein gewaltiger Strom, wie Oberbürgermeister Stefan Bosse stolz sagte. Bei der Pressekonferenz zum Wasserjahr freute sich Bosse über die Vielzahl der Beteiligten. Er ist sicher, dass die Stadt durch diese Aktion an Attraktivität gewinnt, sei es durch mehr Brunnen, durch offengelegte Bachläufe oder eine Renaturierung der Wertach. Bosses Ziel: „Wir wollen die Erlebbarkeit des Wassers in der Stadt stärken.“ Dafür hat die Stadt eine Anschubfinanzierung von 10 000 Euro bereitgestellt. Die weiteren Kosten sollen durch Spenden und Eintrittsgelder erlöst werden.
Projektleiterin Wenzel war begeistert von der Resonanz, die das Thema auf allen Ebenen gefunden hat. Sie habe keinerlei Probleme gehabt, Helfer und Mitstreiter zu finden. "Es war leicht, Menschen dafür zu gewinnen. „Ob Vereine, Künstler oder ansässige Firmen, sie alle brachten kreative Ideen ein, um das Projekt mit Leben zu füllen“, dies erfüllt auch Alfred Riermeier mit Freude. Er ist im Rathaus zuständig für die Kampagne "Kaufbeuren aktiv", die das Engagement der Bürger für ihre Stadt stärken will. Beim Wasserjahr sei dieses Ziel optimal umgesetzt. Wie Doris Wenzel sagt, seien die Beteiligten nicht gezählt, aber schon jetzt sind es mehr als 100 Akteure.
Höhepunkte des Wasserjahres sind unter anderem: Ein großer Infotag am 8. Mai unter dem Thema "Wasser im Alltag". Die Bandbreite bei der Veranstaltung reicht von Wasserbelebung bis zu Ernährungsfragen, von technischen Vorträgen bis hin zu Wassergeschichten für Kinder. Vom 17. bis 19. September gibt es dann die Wasser-Aktiv-Tage auf dem Tänzelfestplatz, ein informationsreiches und lustvolles Fest zu Ehren des Wassers.
Weitere Informationen und eine ständig aktualisierte Terminliste ist zu finden unter der von „grafikwerk.de“ gestalteten Seite: www.jahr-des-wassers-2010.de















