(openPR) non*ame - Begegnung in der Schwartzschen Villa
Eine Konzertreihe über 4 Abende in der Schwartzschen Villa in Berlin-Steglitz. Seit Jahrtausenden fremd und exotisch, befleckt mit den Visionen und Märchenbildern des europäischen Auges ist der Orient bevölkert von verzauberten Prinzessinnen im Harem und modernen Mullahs. Laute Klischees, zwischen denen sich die leisen, artifiziellen Töne kaum Gehör verschaffen können. non*ame bietet in vier Konzerten die Möglichkeit, Künstler in ihrer Auseinandersetzung mit dem Ursprung ihrer Instrumente & Musikstile und ihrem Leben in modernen Welten zu erleben.
Konzertreihe "Oriental & Occidental Traditions Today"
Schwartzsche Villa
Grunewaldstr. 55 / U 9 Rathaus Steglitz
DE 12165 Berlin
www.schwartzsche-villa.de
Das Programm
* Donnerstag, 18. Februar 20 h - Mohammad Reza Mortazavi spielt auf den traditionell iranischen Rahmentrommeln Daf und Tombak. Schon in jungen Jahren genügten ihm die traditionellen Spielweisen nicht mehr, kontinuierlich entwickelt er neue Spieltechniken, die Ausdruck für seine musikalischen Begegnungen sind, begonnen schon in seiner Heimat, dem Iran, doch wesentlich erweitert in seinem wechselhaften Leben in Europa. Ein Ausnahme-Künstler, der aus seinen Instrumenten ungeahnte Klangspektren zaubert.
* Freitag, 19. Februar 20 h - Die Begegnung des Irakers Bassem Hawar mit dem Mittelalter-Spezialist Norbert Rodenkirchen ist ein einmaliges Ereignis: Beide spielen auf traditionellen Instrumenten, hier die irakische Kniegeige, Djoze genannt, dort mittelalterliche Flöten, beide haben Erfahrungen mit Jazz und Neuer Musik und beide behandeln ihre Instrumente mit einfühlsamer, melodiöser Tiefe. In je einem Solopart stellen die beiden ihren eigenen musikalischen Stil vor, um dann im zweiten Teil gemeinsame Brücken zwischen den Traditionen zu schlagen.
* Samstag, 20. Februar 20 h – Der in Oslo geborene türkische Jazz-Gitarrist Serkan Karaman spielt Kompositionen und Improvisationen, die die vermeintlichen Grenzen einer Ost-West Fusion immer wieder neu abstecken und dabei tief berühren. In ihrer musikalischen Reise verschmelzen die Stilelemente des Orient und des Okzident zu einer einzigartigen, fesselnden Melange, geprägt von den Mustern der orientalischen und andalusischen Musik.
* Sonntag, 21. Februar 20 h - Die Sängerin und Dichterin Fulya gastiert mit türkischen und spanischen Kompositionen in Berlin. Fulya hat eine packende Aura und eine ergreifende, doch andere Art von Gesang. Zwischen Jazz und Volksmusik dringt ihre Dichtung tief in ihr Album „Die Eiskönigin“ ein. Zwischen Charm & Poesie besingt Fulya alte Schriften und Texte. Fast Filigran kommt die Chanteuse mit ihrer zarten Stimme daher – und nimmt Sie mit. Begleitet wird Fulya von ihrem Pianisten Denis Chevallier.
Eintritt: 15 € / erm. 10 €
Tickets: 030 – 917 033 74
Über non*ame
non*ame sucht verschieden Musik-Kulturen zu konfrontieren und sich auf die Spur gemeinsamer und unterschiedlicher Klangwelten, Harmonien und Rhythmen zu begeben. Globale Welten suchen Fremdes mit Vertrauten zusammenzurücken und unter Übereinstimmung zu vereinheitlichen. non*ame dagegen ist interessiert an der Diversivität künstlerischer Ausdrucksformen. Wir wollen die Begegnung zwischen den Ursprüngen stärken und ihre Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Strömungen befördern. In diesem Bestreben lädt non*ame zur diesjährigen Konzertreihe und Erstausgabe des Festivals Künstler aus orientalischen Kulturkreisen ein - Iran, Irak, Türkei ...
Veranstalter:
18. / 19. 02 Rosi Ulrich Pestalozzistr. 6 10625 Berlin
20. / 21. 02 Vereinte Welten e.V. c/o Rasim Baybars Berchtesgadenerstr. 39 10779 Berlin











