(openPR) Produktionen von Bewegtbildlösungen werden durch die Digitalisierung der Videowelt immer kostengünstiger. Der dadurch entstehende Massenmarkt - vor allem auch für Videoinhalte im Internet - entwickelt dadurch jedoch eine schwer zu bändigende Unübersichtlichkeit. Daher sollten Auftraggeber für Bewegtbildproduktionen wie Imagevideos, Unternehmensfilme oder sonstige Business-Videolösungen zumindest einen kurzen Leitfaden kennen, um die erreichbare Qualität und das nötige Budget von solchen Filmprodukten einschätzen zu können.
Zuvor steht allerdings die Definition, welche Qualität Sie überhaupt erhalten möchten. Bewegtbildproduktionen lassen sich von privat gedrehten Amateuraufnahmen bis hin zum kostenintensiven High-End-Dreh realisieren. Hier entsteht allerdings oft auch schon ein Missverständnis:
Im Internet nutzen inzwischen auch große Markenfirmen Videoportale wie YouTube. Da sich dort in massenhafter Zahl gerade auch die sehr authentischen Amateuraufnahmen tummeln, passen sich die Markenfirmen an und veröffentlichen Werbevideos, die die dortige Zielgruppe erreichen. Diese Videos haben dann das Aussehen von Amateuraufnahmen, sind teilweise sogar verwackelt und es sieht aus als wäre alles zufällig aus dem Leben gegriffen. Und genau das ist der Vorteil: Authentisches Material - wenn auch gestellt.
Denn tatsächlich sind diese Amateurvideos strickt durchgeplant und der Amateurstil ist bewusst als Stilmittel gewählt. Vor allem für sogenannte virale Videos kann dies erfolgversprechend sein. Nur ist hier oftmals nicht viel weniger Budget eingesetzt als bei professionellen Werbefilmen. Grund dafür ist: Der größte Aufwand steckt bereits in der Vorbereitung - also lange vor dem eigentlichen Dreh.
Das heißt, dass Sie sich als Auftraggeber nicht täuschen lassen sollten: Funktionierende Unternehmensvideos gibt es nicht für gratis oder für 150 Euro. Selbst gestochen scharfe Bilder ohne Wackler bringen nichts, wenn die eigentliche Botschaft für Ihre Kunden nicht richtig kommuniziert wird oder gar nicht ankommt.
Zusammenfassend bedeutet dies, dass zumindest die grundsätzlichen Fragen zu klären sind: Wer soll mit dem Film erreicht werden? Was soll kommuniziert werden? Wo soll veröffentlicht werden? Auf welche Weise transportieren wir die Idee des Videos?
Dass eine Produktionsfirma gute Bilder liefern kann, sollte selbstverständlich sein. Aber lassen Sie sich doch bei einer Vorführung der Arbeitsproben auch inhaltliche Aspekte zeigen. Fragen Sie einfach nach, warum dieses und jenes so realisiert wurde oder was damit erreicht werden sollte!
Sie werden dadurch sehen, wer etwas von seinem Handwerk versteht und wer sein Geld dann wirklich wert ist.
Die Technik beherrscht inzwischen fast jeder. Der Qualität des Inhalts rückt dadurch wieder verstärkt ins Zentrum.








