(openPR) Gerhard Etzel Training will in den USA durchgeführte Untersuchungen von Eisenberger und Aselage (2008) zu Faktoren der Leistungsmotivation im deutschen Sprachraum wiederholen, um nachzuprüfen, ob dabei möglicherweise ein kulturspezifisches Phänomen aufgetreten ist.
Gleichzeitig soll geklärt werden, welche Rolle der Faktor „Wahrgenommene Wertschätzung durch die Führung“ in diesem Zusammenhang spielt. Er wird als einer der zentralen Faktoren mit Auswirkungen auf die Motivation am Arbeitsplatz gesehen.
Die Frage „wie motivierte ich meine Mitarbeiter?“ bewegt schon immer die Führungskräfte. Eine Antwort darauf versuchten viele zu geben: zum Beispiel Abraham Maslow mit seiner Bedürfnispyramide, oder Frederick Herzberg mit seiner Zwei-Faktorentheorie der Motivation, oder relativ neu Steven Reiss mit seinen 16 Grundmotiven (Reiss-Profile).
Es hat den Anschein, als ob trotz der vielen schönen Theorien und Rezepte die große Masse der arbeitenden Bevölkerung anscheinend eher unmotiviert ihre Aufgaben erledigt. So ist dem jährlich erscheinenden Galupp-Report zu entnehmen, dass fast 90% der arbeitenden Bevölkerung nur „Dienst nach Vorschrift“ machen oder sogar schon „innerlich gekündigt“ haben.
Eine der möglichen Ursachen wird im „Korrumpierungseffekt“ gesehen. Mit diesem Begriff wird in der Leistungsmotivation die Hypothese bezeichnet, dass extrinsische Motivation (z. B. Belohnung) die intrinsische Motivation abtötet (z.B. das Interesse, eine Tätigkeit „um ihrer selbst willen“ auszuführen).
Es gibt dazu neue Erkenntnisse: Die Psychologen Robert Eisenberger und Justin Aselage (2008) fanden in den USA in drei Studien einen statistisch hochsignifikanten Zusammenhang zwischen „Belohnungserwartung (Leistung lohnt sich)“ und „intrinsischem Job-Interesse“.
Der Fragebogen der Untersuchung von Gerhard Etzel Training umfasst 20 Fragen, die in maximal 5 Minuten online beantwortet werden können. Der Link dazu http://www.motivation.ge-t.info.de
Unternehmen, die sich an der Untersuchung beteiligen, erhalten kostenlos eine Auswertung, die Ihnen die Position ihres Unternehmens im Vergleich zur Gesamtstichprobe zeigen.












