(openPR) 92 Prozent der Deutschen rechnen mit einem weiteren Anstieg von befristeten Arbeitsverträgen
Grünwald/München (w&p) — Immer mehr Unternehmen setzen auf flexible Arbeitsverhältnisse und engagieren Mitarbeiter für spezielle Sonderaufgaben oder bei kurzfristigen Vakanzen nur für eine vorab festgelegte Zeit. Die Mehrheit der Deutschen ist überzeugt, dass sich dieser Trend auch zukünftig fortsetzen wird. Bei einer Umfrage im Auftrag von Bridge IMP, einem der führenden Vermittler von Interim Managern, gaben 54 Prozent an, dass Unternehmen ihrer Ansicht nach zukünftig weniger Leute fest anstellen. Stattdessen werde hauptsächlich auf befristete Verträge und freie Mitarbeiter gesetzt. Damit ist über die Hälfte der Deutschen davon überzeugt, dass die Belegschaft vieler Unternehmen in Zukunft überwiegend aus temporären Mitarbeitern bestehen wird.
38 Prozent der Befragten sehen eine ähnliche, wenn auch etwas abgeschwächte Entwicklung voraus. Sie halten eine Mischung aus einem großen Anteil fester Mitarbeiter, ergänzt durch einige Kollegen mit flexiblen Verträgen für wahrscheinlich. Lediglich etwa acht Prozent sind der Ansicht, dass Unternehmen auch weiterhin nur mit Festangestellten arbeiten werden.
Antje Lenk, Geschäftsführerin von Bridge IMP, geht davon aus, dass sich in gehobenen Führungspositionen die Zahl temporär eingesetzter Manager in Zukunft erhöhen wird: „Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen eines ganz deutlich: Die Mehrheit der Deutschen ist sich bewusst, dass es einen Wandel in der Arbeitswelt hin zu flexibleren Verträgen geben wird. Wir sehen besonders in der Interim Management Branche großes Wachstumspotential. Manager auf Zeit bringen wichtige Qualifikationen, wie beispielsweise externes Know-how und einen unbelasteten Blick für das Wesentliche mit — Voraussetzungen, von denen besonders Unternehmen in Krisenzeiten profitieren.“
Die Studie wurde von Bridge IMP bei dem Marktforschungsinstitut eResult in Auftrag gegeben, die 600 Personen befragten — repräsentativ für deutsche Webnutzer (quotiert nach AGOF Daten — Arbeitsgemeinschaft Online- Forschung).














