(openPR) Der Hagener Autor Manfred Schloßer hatte am 04.02.10 eine erfolgreiche Lesung in der Stadtbücherei Hagen-Hohenlimburg vor rund 15 zufriedenen Teilnehmern/Innen.
Er begann mit einer Geschichte, die er speziell für diese Lesung geschrieben hatte: eine Mischung aus der Geschichte "3 Tackte, 2 Nackte" aus seinem zweiten Roman ‚Spätzünder, Spaßvögel & Sportskanonen’ und der Geschichte "Benvenuti a Sicilia" aus ‚Straßnroibas’. Daraufhin folgte das noch spannendere Abenteuer aus Thailand mit dem bezeichnenden Titel „Burmesische Straßenräuber“. Dabei konnte er sehr gut den gerade an diesem Tag neu eingeweihten Bücherei-Globus nutzen.
Überhaupt überraschte er sein Publikum mit viel Medieneinsatz: mal war es ein hölzernes Amulett aus Sizilien, das er aus den 70er Jahren rüber gerettet hatte, mal eine thailändische Ansichtskarte oder Detailkarten aus seinem Reiseroman ‚Straßnroibas’.
In der Pause konnten sich die Zuschauer beim liebevoll angerichteten Getränkestand des Veranstalters ‚Freundeskreis Hohenlimbuch’ mit Wein oder Wasser stärken.
Im zweiten Teil nach der Pause kam der Autor aus der großen weiten Welt zurück nach Westfalen, und da speziell nach Hohenlimburg, wo er skurrile Episoden wie ‚mein erstes Petting’ oder ‚Der Mann mit dem Schlüsselbund’ zum besten gab. Dabei kam ihm natürlich seine sieben Jahre von 1979 bis 1986 als Leiter des Jugendzentrums Hohenlimburg sehr zu gute. Da wurden die Zuschauer aus Hohenlimburg und Hagen von ihm mit einbezogen, als er Fotos und Zeichnungen aus den 80er Jahren rumgehen ließ, die schon fast historisch anmuteten:
- die Kinderzeichnung „Ich Bin Mani“ aus dem Jahre 1983, die ein damals 10-jähriger Hohenlimburger Junge gemalt hatte: als er nämlich den Jugendzentrumsleiter mit Vollbart, langen Haaren und blauer Latzhose, rotem Nicki und blau-eingefärbter Windel als Halstuch, das Zeitgefühl und den Modegeschmack der 80er Jahre sehr prägnant auf den Punkt gebracht hatte.
- Das Foto der griechischen Musikgruppe „The Greecs“ aus dem damaligen Jugendheim an der Jahnstraße.
- Die erfolgreiche TT-Mannschaft des J.Z. Hohenlimburg, die in den 80er Jahren dreimal hintereinander den Wanderpokal der Hagener TT-Liga gewannen und ihn damit auch gänzlich behalten durften: zu dieser Mannschaft gehörte neben ‚Manni’ Schloßer auch der damals jungendliche Bäckerlehrling Michael Grobe, heutzutage Mitinhaber der gleichnamigen Bäckerei.
„Besonders abstrus“, konnte der Autor schmunzelnd berichten, „war dann die Geschichte, als das Jugendzentrum Hohenlimburg 1982 in der Zeit der politischen Großveranstaltungen kurzzeitig durch ein Missverständnis „Unter den Lauschern der politischen Polizei“ geriet...!“
Nach einer Diskussion mit den Lesungs-Teilnehmern/Innen gab Schloßer noch eine Zugabe in Form eines kleinen Gedichtes, das er wiederum der früheren Blödel-Gruppe „Insterburg & Co.“ nachempfunden hatte: „Meine Lieben im Leben...“.
Hinterher gingen alle Teilnehmer, ob Veranstalter, Zuschauer oder Autor, zufrieden nach Hause, hatten sie doch alle einen schönen Abend zusammen verbracht.












