(openPR) Neues Patent für industrielle Spülbäder senkt Anschaffungs- und Betriebskosten
MKR Metzger GmbH, Monheim, Oktober 2009 - Über die Anschaffung von Teilewaschanlagen wird in der Industrie nicht lange diskutiert. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass sie häufig mit verschmutzten Spülwasser betrieben werden. Der Grund: Allein das Gerät zur Spülbadpflege kostet meist schon halb so viel wie die Teilewaschanlage selbst. Die Folge: „Wenn das Spülbad einer industriellen Teilewaschanlage nicht kontinuierlich gepflegt wird, kann keine gleichbleibende Qualität der gewaschenen Produkte gewährleistet werden“, weiß Anderl Metzger, Inhaber der MKR Metzger GmbH aus Bayern. Das Spezialunternehmen für die Reinigung von industriellen Prozessmedien hat für diese Problematik nach jahrelanger Forschung nun eine erheblich günstigere Lösung gefunden und sie auch direkt zum Patent angemeldet.
„Unsere Idee war, einen Verdampfer ohne Brüdenkompressor zu entwickeln“, erklärt Anderl Metzger. „Das Ergebnis ist unser neuer Verdampfer Puro. Da Puro ohne Kompressor auskommt, hat er wesentlich weniger bewegliche Teile, wodurch wir ihn zu einem deutlich günstigeren Preis als herkömmliche Geräte anbieten können.“
„Unsere Innovation besteht in einem geschlossenen Kreislauf, der eine Reduzierung der beweglichen Teile möglich macht“, so Metzger weiter. „Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe, denn auch die laufenden Kosten für Wartung und Unterhaltung in der Spülbadpflege sind gegenüber Geräten herkömmlicher Bauart mit vergleichbarer Leistung dramatisch günstiger.“
Sparen und dabei noch den Ausschuss in der Produktion verringern
Bisher wird meist einfach das Waschmedium getauscht, das gebrauchte Spülbad entsorgt. Frisches vollentsalztes Wasser ist die Folge. Doch das natürlich nur für eine gewisse Zeit, dann folgt die nachlassende Qualität durch Verschleppung. Ein konstant optimales Spülmedium ist so nicht möglich. „Das gilt überall, wo verbrauchte Prozessmedien entstehen, seien es nun Emulsionen oder Lösungen“, erläutert Metzger.
Ganz anders beim neuen MKR-Verdampfer Puro, der eine konstant hohe Qualität des Spülmediums in der Teilewaschanlage gewährleistet. Mit Puro können hochwertige Waschanlagen zukünftig mit einem professionell gepflegten, wässrigen und gleichbleibenden Medium von konstant hoher Qualität betrieben werden. Ohne dass ihrem Besitzer graue Haare wegen der immensen Kosten der Spülbadpflege wachsen müssen.
Metzger ist sich sicher, dass „unser Puro sogar noch an anderer Stelle spart. Durch den höheren Wirkungsgrad einer optimal gepflegten Teilewaschanlage verringert sich auch der Ausschuss in der Produktion. Zudem wird der enorme Aufwand beim Tausch des Spülbades vermieden. Kein Maschinenstillstand mehr, kein Abpumpen, keine Entsorgung, keine Neubefüllung mit VE-Wasser (vollentsalztes Wasser) und auch kein Aufheizen des Spülbades mehr.“ Entsprechend können die Nutzer von Teilewaschanlagen künftig erhebliche Kosten einsparen; zum einen durch geringeren Personalbedarf, zum anderen durch gespartes Material.
Integrierte Lösung: Teilewaschanlage mit integriertem Puro-Verdampfer – direkt ab Hersteller
Der Verdampfer Puro wird zur Bypasspflege genutzt: Er pflegt das Spülbad, während die Teilewaschanlage in Betrieb ist. Seine Leistung beträgt – je nach Modell – zwischen zwanzig und vierzig Litern pro Stunde. „Dabei ist der Verdampfer klein und kompakt“, weiß Metzger. „Die Grundfläche ist nicht größer als eine Europalette.“
MKR Metzger ist mit den führenden Teilewaschanlageherstellern in Verhandlung. Ziel ist, Puro direkt bei der Herstellung in die Waschanlagen einzubauen und den Kunden so bereits beim Kauf der Teilewaschanlage eine Kompaktlösung anbieten zu können. Doch auch ein nachrüstbarer Puro für bestehende Waschanlagen wird lieferbar sein.
Von der Bundesregierung gefördert
Wie der Verdampfer Puro ohne Kompressor den Dampf von A nach B treibt, will Metzger noch nicht verraten. Denn noch läuft die Patentanmeldung für das Produkt, das über drei Jahre in der Forschungsabteilung von MKR Metzger entwickelt wurde. Nur so viel sei gesagt: „Wir konnten das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie davon überzeugen, dass Puro ein wichtiger Schritt zur Nachhaltigkeit in der Industrie ist. Deshalb förderte das BMWi es sogar im Rahmen des Programms PRO INNO II“, so Metzger.
Übrigens: Der Produktname ist Programm; schließlich lehnt sich Puro an das englische Wort für Reinigung, purification, an.













